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FECULENCE - Shitfaced  
 
CD - VÖ 2003  
Noise/Grind - U.S.A. -  Human Cesspool Prod.    
 
Dieses Produkt lässt sich äußerst treffend mit einem Bild beschreiben: Es handelt sich hier um einen dampfenden braunen Haufen menschlicher Exkremente und das in jeder Beziehung! Das derbe Covermotiv, wo eine Grazie einer anderen in den Schlund kackt, besticht durch beschissene Qualität und wurde direkt dem Internet entnommen. Ich weiß nicht wie es den Lesern geht, aber das Cover und auch die Bilder im Inlay geistern seit gut einem Jahrzehnt durchs Netz und werden seitdem immer wieder gerne per Email versandt, um Freunde, Kollegen oder Eltern zu beschämen.
Da hätte ich mir mehr Körpereinsatz der Bandmitglieder gewünscht! Allerdings outet sich der scheinbar grenzdebile Oberperversling und Sänger/Saitenzupfer J. Shithead auf der FECULENCE-Homepage als Poser, indem er sich nur zu Natursektspielen bekennt und zudem Angst vor den Reaktionen seiner Nachbarn in der heimischen US-Hillbilly-Dorf-Idyle einräumt.
Musikalisch wird uns ziemlich dilettantischer Porngrind der schlechten Sorte im Lo-Fi-Soundgewand um die Ohren gehauen. Songtitel wie "Skagwhoreskankslutbitch" und "Cum Dumpster" sind somit keine Überraschung. Es handelt sich um eine jener Produktionen, die auf dem Ghettoblaster in der Garage besser klingen als auf der heimischen Anlage und für die absolutes Kopfhörerverbot besteht. Bei den (älteren) Bonustracks gegen Ende der CD findet soundtechnisch sogar eine weitere Niveauabsenkung statt, vor allen beim miesen Drumsound.
Stellt einen alten Kassettenrekorder vor die geschlossene Proberaumtür und drescht planlos drauf los. Das Ergebnis hört sich vermutlich ähnlich an wie die 4 letzten Stücke von "Shitfaced". Songwriting oder musikalisches Können gehen der Band ziemlich am Arsch vorbei, alles andere wäre aber auch ein krasser Stilbruch. Der letzte Track "An Abundance Of Mother Love" besteht schließlich aus einer amateurhaften Noisecollage aus dem Jahre ´95, die zum vorzeitigen Abschalten einlädt.
Einen üblen Nachgeschmack hinterlässt zudem der fehlende Humor, welcher z.B. die deutschen Porngrindkönige von GUT auszeichnete. Leider ist diese spätpubertäre Stumpfheit gerade in der US-amerikanischen Porngrindszene mehr und mehr anzutreffen.
Ob das Ganze tatsächlich purer Underground abseits von Kompromissen ist oder einfach nicht besser gekonnt, sollte jeder für sich entscheiden.
Wer also ein Album braucht, welches einfach nur derbe und schlecht ist, kommt an FECULENCE nicht vorbei, ebenso wenig wie echte Bad Taste-Liebhaber, die sich auf der Homepage einen guten Überblick über „Werk und Konzept“ der Amis verschaffen können.
Wolfram
 
FECULENCE - For Vomit Bastards Only/ 2002 Promo Demo  
 
CD-R - VÖ 2002  
Noise/Grind - U.S.A. - Eigenveröffentlichung    
 
Oh hah, nach der "Shitfaced" CD gibt es hier tatsächlich einen Nachschlag in Form dieser 7-Track Promo-CD. FECULENCE bleiben ihrer fäkalen Linie treu, wobei uns hier diesmal sogar Lyrics präsentiert werden. Obwohl es sich um ein Rehearsal handelt, dem nachträglich Vocals und ausgiebige Horror- und Porno-Samples zugesetzt wurde, ist die Soundqualität tatsächlich besser als beim Debüt, wodurch die Neuaufnahme des Tracks "Shitfaced" zum kleinen Smash-Hit avanciert. Dennoch bleibt weiterhin alles im Lo-Fi-Bereich.
Schade allerdings, dass die Titel größtenteils schleppend bis lahmarschig (Porn-Doom?) daher kommen. Anscheinend will man seine Fortschritte bei der Beherrschung der Instrumente und beim Songwriting demonstrieren, wobei aber lediglich die gesteigerte Vocalperformence überzeugen kann.
FECULENCE versuchen in den Revieren der deutschen Kultcombos GUT und DEAD zu wildern, ohne jedoch deren Klasse zu erreichen.
Abwarten, ob die Fäkalfetischisten tatsächlich den Mut haben noch ein zweites Album auf die Menschheit loszulassen.
Wolfram
 
 FEEBLE MINDED - Nothing but death  
 
DVD - VÖ 2006  
Death-Metal - Tschechien -  Grodhaisn Prod.  
 
FEEBLE MINDED aus Tschechien haben meines Wissens nach bisher eher durch Splits mit LIMITS OF NESCIENT und zuletzt mit den Kanadiern FUCK THE FACTS den Underground beschallt. Umso obskurer scheint mir dann bei einer Band, die nicht mal ein vollständiges Album raus hat die Veröffentlichung dieser CD. Soweit ich das Bandinfo verstehe wird es sich nur um eine gebrannte Version mit professioneller Aufmachung handeln, was auch erklärt warum mit den 5GB Kapazität so verschwenderisch umgegangen wurde. Auf dieser DVD gibt es 2 Videos ... das erste zum Song "Nothing but blood" ist ein Standard "Band spielt im Proberaum und bewegt sich etwas mehr als sonst" Video, das in schwarz/weiss ohne Spielereien und nicht wirklich geil zusammengeschnitten wurde. Im zweiten Video zu "Screaming plastic pets" sieht man die sympathische Truppe dann auf der Bühne von psychedelischen Bildern überlagert agieren. Alles in allem ziemlich verzichtbar. Zudem bleibt die Frage warum man nicht eine MCD mit Multimedia-Bonus gemacht hat, denn so können Leute die 3 Audio-Tracks auf der DVD auch nur mit DVD-Player hören und dazu eine Slideshow aus Live- und Bandfotos durchlaufen lassen. Das halte ich gelinde gesagt für taktisch extrem unklug und man hätte zumindest noch MP3s mit auf die DVD schmeissen können. Die Musik ist wie immer in Ordnung... FEEBLE MINDED zocken Death-Metal mit Sinn für Abwechslung, der von tiefem Gesang getragen wird, die mit schön grindigen und BRUTAL TRUTH-mässigen Schreien aufgelockert werden. Die Songs sind recht U.S.-lastig und variieren zwischen Geblaste mit mal straighterem, mal verspielterem Riffing und viel Grooves und rhytmischen Spielereien. Der Sound kann sich hören lassen und auch wenn mir bei der Band immer irgendwas fehlt können Freunde des brutalen aber nicht stumpfen Death-Metals hier allemal reinhören. Was das Medium angeht muß ich allerdings "Thema verfehlt" ins Zeugnis schreiben, denn es ist an sich schon schade, daß DVDs von ihren Möglichkeiten meist kaum ausgeschöpft werden aber das hier ist wirklich eine Vergewaltigung und Verschwendung von Resourcen. Schade drum...
Karim
 
 FEIREISHEN - Rei  
 
CD - VÖ 2008  
Heavy Metal - Japan - Eigenveröffentlichung    
 
Der japanische Underground spühlt immer wieder vielversprechende Akts ans Tageslicht. Auch im Falle von FEIREISHEN ist das so. Das Trio aus der Hyogo Präfektur bietet auf seinen Debütalbum, welches als Eigenpressung erschienen ist, sehr guten Metal Stoff, der von der Ausrichtung her in Richtung der Nippon Schwergewichte von ONMYO ZA tendiert. Dies liegt zum einem daran, dass man mit Rinko ebenfalls eine fantastische Sängerin in den eigenen Reihen hat, die einen mit ihrer fast engelhaften Stimme zu verzaubern weiß. Außerdem kleidet man sich ebenfalls in traditioneller japanischer Tracht, welches die zweite Paralelle darstellt. Die Musik, auf der ja der Schwerpunkt liegt, besitzt ebenfalls viele Gemeinsamkeiten. Der Edelstahl der Band ist zum einen kräftig und erdig, zum anderem aber auch mystisch und episch angehaucht. Dieser Mix zieht sich durch das komplette Album und weiß einen durchaus in den Bann zu ziehen. Die handwerklichen Fähigkeiten der Musiker sind wie zu erwarten erstklassig und die drei können ihre Ideen auch dementsprechend umsetzen. Solides Material wie das speedige "Agan", "Zuiun" und "Gozan" (beide sind Beispiele für den Abwechslungsreichtum des Albums) sowie der gute Opener "Tuki No Kage Yume" sind Belege für die Klasse dieser noch recht jungen Formation. Der Sound der Scheibe geht in Ordnung und lässt die Kompositionen gut rüber kommen. Logisch, dass man noch nicht mit so einer Bombastproduktion wie ihre Vorbilder aufwarten kann, aber jeder hat ja mal klein angefangen. Für ONMYO ZA Fans und Japan Metal Fans generell besteht zumindest einmal Reinhörpflicht.
Michael
 
 FERMENTO - Insignia  
 
CD - VÖ 2004  
Death-Metal - Spanien -  Voliac Rec.  
 
Stellt euch bitte mal Band vor, die wie eine Mischung aus Angel Corpse, Devourment und Internal Suffering klingt, dann habt ihr ungefähr die neue Fermento im Ohr. Was Robert ( Gesang) hier mit seinem Neuen Line-up abliefert ist der totale Wahnsinn gerade wenn man so ein Fan von Death/Grind Bands und Old school Black/Death ist wie ich. Robert „fröggelt“, schreit, grunzt, brüllt wie ein Berserker und die ultratiefen ich nenne es mal „pitchpowernuclearfrogs „ kommen einfach endgeil! Ein Videoclip ist neben den leider nur sieben Song als Bonus enthalten, bei einer Gesamtspielzeit von 33 Minuten. March of the Brute ist ein Instrumental und obwohl ich persönlich Instrumental Songs langweilig finde, kommt der hier verdammt gut. Viele Leute halten Fermento für Nazis, da sie mit einigen merkwürdigen Bildern im Booklett aufwarten und Songtitel wie „Untermensch“ oder „Fallling for Wotan“ sicherlich auch mit negativer Kritik rechnen müssen. Die Band versicherte mir, das Sie keine Nazis sind und alles eher Misanthropisch gemeint ist. Musikalisch kann man Fermento jedenfalls keinen Vorwurf machen.
Thomas
 
FERMENTO - III Murders  
 
CD - VÖ 2001  
Death-Metal - Spanien - Ablated Rec.    
 
Fermento aus Spanien sind schon seit 1991 mit verschiedenen Line-Ups aktiv und haben bereits diverse Demos und ein Album draußen, wobei ihr Zeugs wohl immer schwer zu bekommen war und somit nicht jedem beim Stichwort Death/Grind der Name FERMENTO in den Sinn kommt. Dies zu ändern hat sich jetzt der gute Analripper von Ablated Recs. zum Ziel gemacht und schmeißt mit "III Murders" einen Rerelease von FERMENTO´s "Symbols of Decrepitude" Album sowie dem "Fervour the Impure" Demo und "The Shining" (Demo oder Promotape, keine Ahnung) auf einer CD auf den Markt, sodass FERMENTO nun erneut beweisen dürfen dass die Amis kein Patentrecht auf brutalen Death/Grind haben, denn die Spanier haben´s raus absolut tödlich genialen Death/Grind zu produzieren, der zumindest bei der "Symbols?" verdammt wuchtig aus den Boxen knallt und eine Melange aus rasend schnellen Blastbeats und vielen langsameren, fast schon old-schoolig groovigen Parts kombiniert mit extrem tiefem "Frog-Style" Gegrunze darstellt. Langweilig wird´s somit nie, da hier nicht pausenlos alles in Grund und Boden geknüppelt wird, sondern auch für Abwechslung gesorgt wird. Wenn es dann aber mal zur Sache geht, gibt es kein Halten mehr. Die Demo Songs fallen zwar gegenüber dem Album etwas ab, speziell die von "The Shining" sind sehr roh und räudig, dennoch sind auch diese Tracks gute Exemplare barbarischen Death Metals. Tut euch selbst einen Gefallen und legt euch "III Murders" zu.
Björn
 
 FESTERING SALIVA - Realm of the forgotten  
 
CD - VÖ 2007  
Death-Metal - Deutschland -  Bad Land Rec.    
 
Was für ein pestilenter Motherfucker muß man eigentlich sein daß einem der Sabber schon anfängt zu gammeln?? Oder ist FESTERING SALIVA sowas wie englisch für Mundfäule?? Brüdl Oral Festerfication... Die Süddeutsche Kapelle ist jedenfalls nicht gerade Szene-Neuling und mir noch von Ihrer Uralt-split mit CRYPTIC und VIVISECTION etwas prügelig bis grindig in Erinnerung. Da wundert der Einstieg von "Realm of the forgotten" dann nach einem schönen Intro mit walzendem Death-Metal für die SIX FEET UNDER/DEBAUCHERY-Fraktion. Allerdings dauert es nicht lange bis man das Tempo anzieht und klarmacht, daß man so nun doch nicht tickt. dabeihaben die Gammelsabberer durchaus alle Zutaten, die es für eine erfolgreiche Old-school Band braucht.... eine schön fette Soundwand, die speziell durch die drückenden Gitarren zu gefallen weiß, schön tiefe Death-Metal Vocals mit Wumms im Organ und die walzende Doublebass sowie schwere Grooves zum Matte schütteln auch mit 3 Promille. Wo "Realm of the forgotten" wirklich fett beginnt, schmälert sich der Eindruck speziell im oberen Temposegment schnell. Stilistisch baut man hier alte Schule Death-Metal Walze mit grindigen Elementen und diversen recht melodisch bis skandianvischen Einflüssen zu einer knapp 40minütigen Scheibe zusammen. Zwischendrin noch ein paar etwas unpassende Akustikgitarren-Intermezzos... im groben beschreibt das den Stil von FESTERING SALIVA, der im Geprügel und Up-Tempo recht hektisch und grindig erscheint und in den Grooves hier und da an CANNIBAL CORPSE erinnert. Grösstes Manko ist für meine geschundenen Ohren das Schlagzeug, das bei den Blast- und Thrashbeats einfach keine Laune macht, da es sowohl massiv computer-bearbeitet wie auch untight klingt. Diese Mischung nimmt der Musik dann meist wenns abgeht ziemlich das Ansteckungspotential, rumpelt aber auch tanz-unfreundlich in weniger schnellen Songs wie "A napalm way to live". Ansonsten weiss das Material durchaus zu gefallen, wobei mir die melodischen Einlagen in der ansonsten recht brachialen Wand oft etwas unpassend erscheinen... von den bereits erwähnten Akustik-Einlagen ganz zu schweigen. Damit liefert die Band ein brachial produzierten Brocken mit viel Licht und ebenso viel Schatten ab. Interessierte Underground-Freaks sollten einfach mal den Opener "Military Song" und das erwähnte "Napalm way to live" anhören und dann selbst entscheiden. Einen Pflichtkauf stellt das Ding trotz der beeindruckenden Soundwand allerdings nicht dar.
Karim
 
 FESTERING SALIVA - The isle of Nightmare  
 
CD - VÖ 2001  
Death/Grind - Deutschland - Noise V./Lost Agony Rec.    
 
Leider war mir die Band Festering Salvia bis Dato überhaupt kein Begriff. Und da mir das Cover auch nicht sonderlich Gefiehl ( ich voreingenommener Penner) hab ich lange gebraucht bis die CD endlich mal in meiner Anlage verschwand. Und da, hey Überraschung die Jungs aus Bayern sind gut! Brutaler , solider stark nach Amiland klingender Death Metal. Tja so kann man sich täuschen, sollten sich Fans der brutalo Amischiene auf jeden Fall hinter die Ohren schreiben. Zu ordern bei: Noise V. oder direkt bei der Band: Oliver Walther, Schweigerweg 63 , 85570 Markt Schwaben www.lostagony.webjump.com festering666@aol.com
Thomas
 
FETAL DECAY - Promo 2005  
 
CD - VÖ 2005  
Death-Metal - Russland - Eigenveröffentlichung  
 
Die russischen Death-Metaller FETAL DECAY sind mir nur am Rande von einer Split-CD bekannt. Auf dieser Promo liefert man 3 ordentlich produzierte Songs ab, die an sich wirklich gut reingehen. Es gibt da nur ein Problem.... FETAL DECAY sind ein totaler Rip-Off von einer Band, die zudem sogar namentlich im Bekanntschaftskreis der Russen ist. Die drei Songs klingen sowas von nach DYING FETUS, daß man sich fragt ob es da nicht schon Copyright-Probleme geben müsste. Gut, mag mancher denken... das haben VOMIT REMNANTS doch auch gemacht! Ja, das haben sie aber nicht so hundertprozentig imitiert und vor allem als DYING FETUS noch nicht Genregrösse waren. Der erste Song dieser Promo mit dem geil blöden Titel "Aggressive and fucked" erinnert von den Grooves, den Frickel-Einlagen und ganz besonders vom Krümelmonster/Telekomhotlineamoklauf-Wechselgesang an die Amis (Der hohe Gesang klingt voll nach "Stop at nothing"), daß ich es schon fast dreist finde. Die drei Songs sind zwar alle ziemlich in einem Stil durchgezogen, die anderen beiden kommen aber schon etwas eigener rüber und sind vom Gesang teilweise auf etwas frognoisiger als die U.S. Foeten. Ich muß an sich garnichts sagen, denn wer auf die letzten beiden DYING FETUS-Scheiben steht und fast noch mehr hardcorige Grooves braucht (womit wir wieder in der VOMIT REMNANTS Marschrichtung wären) kann sich hier auf ein ordentliches Album freuen. So identitätslos FETAL DECAY auch sind, sie beherrschen ihre Instrumente, haben einen sehr ordentlichen Sound vor allem grooven sie auch deutlich mehr als VOMIT REMNANTS, so daß der letzte Song "Try or kill" auch gut ins Tanzbein geht. Also Augen auf nach der nächsten Full-Length der Russen.
Karim
 
 FETOCIDE - Redefine  
 
CD - VÖ 2006  
Death-Metal - Deutschland -  Obscure Domain Rec.    
 
Mein lieber Herr Gesangsverein, was für ein mächtiges Brett, das uns die Jungs von FETOCIDE hier vor den Latz ballern. „Redefine“ ist die erste Veröffentlichung des neuen Labels Obscure Domain Productions, hinter dem sich die Macher vom Unholy Terror Mag (Hacker) und Endzeit Zine (Sönke) verbergen. Das die beiden Herrn ein Gespür für Death Metal haben dürfte unlängst bekannt sein und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass man uns mit dem Release des Quartetts aus Norddeutschland ein absolutes Sahnehäubchen serviert. Die Truppe existiert bereits seit 1998 (anfänglich firmierte man noch als DEFORMITY), aber so richtig Leben wurde der Formation erst im Jahr 2002 eingehaucht, als zwei Mitglieder der Horde EMBEDDED verließen und FETOCIDE wieder reanimierten. Auf den neun Tracks des Albums wird erstklassiger, brutaler und technisch äußerst versierter Death Metal geboten, der die besten Elemente der alten Schule und dem neuen US Stil zu einer unschlagbaren Mixtur verbindet. Die kraftvollen Songs strotzen nur so von aggressiven Riffs und Läufen, jeder Menge Breaks und Tempowechsel und werden mit exzellenten Leads verfeinert. Atemberaubende Drum Rolls und präzises Geprügel kriegt man ebenfalls auf die Löffel gehämmert. Trotz des sehr hohen technischen Anspruchs verliert die Band nie den roten Faden. Das Material kommt jederzeit brutal und flüssig aus den Boxen geschossen, dass es eine wahre Freude ist. Augrund der vorzüglichen Songstukturen wird das Album nie langweilig und kann einen auch nach dem X-ten mal Hören fesseln. Es gibt immer wieder neue Feinheiten zu entdecken. Wie heißt es doch so schön: alles hat Hand und Fuß! Tempomäßig wird geschickt zwischen ultraschnellen Blasts, morbiden mittelschnellen Passagen mit vertrackten, disharmonischen Riffs und schweren, groovenden Abschnitten gependelt. Das Album verfügt über eine düstere Grundstimmung, so wie das bei einem richtigen Death Metal Werk sein muss. Vokalmäßig ist man voll auf der Höhe und die tiefen Growls, die hier und da mit ein paar vereinzelten, abgefahrenen Schreie aufgelockert werden, können auf ganzer Linie überzeugen. Dieses Debütwerk hat meiner Meinung nach einen erstklassigen Sound verpasst bekommen, der von der Band selbst zusammengeschustert wurde. Die Produktion klingt brutal, macht ordentlich Druck und klingt trotzdem keineswegs überproduziert. „Redefine“ ist ein ohne Zweifel schon jetzt eines der Highlights dieses noch jungen Jahres. Einige wohl bekannte Akts sollten sich spätestens jetzt erst mal warm anziehen, denn FETOCIDE treten gewaltig Arsch. Absolute Kaufempfehlung für Fans von hoch technisierten Todesblei!
Michael
 
 
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