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 FUNERARIUM - Valley Of Darkness  
 
CD - VÖ 2006  
Black-Metal - Luxemburg -  Undercover Rec.    
 
Yo, jetzt bin ich nun schon seit Wochen, mit meinem selbst kreierten Corpsepaint, durch das Frankfurter Bankenviertel geschlendert, um endlich zu verstehen, wie sich so ein „true“ Bläck Metaller bei Tageslicht fühlt...
Leider konnte ich, außer Gelächter, nicht die erhoffte Anerkennung finden und bin wieder zurück in mein dunkles Verlies, um meinen Nachbarn mit kalten und hasserfüllten (Ja, Ja, meine neuen Lieblingswörter...) Klängen das Fürchten zu lehren.
Um möglichst authentisch rüber zu kommen, gerade richtig in der kalten Jahreszeit, dachte ich mir, öffnete ich alle Fenster und Türen, um in bester Linda Blair Manier, meinen Atem sichtbar zu machen und die Beschallung zu optimieren.
Wow, sehr cooles Intro zu dem Song “Disappearance of a Sad Spirit”, des aktuellen “Valley of Darkness” Albums von FUNERARIUM.
Es scheint, dass der Wind schon durch die Ritzen zu pfeift und morbides Klopfen, das kommen der bösen Grabschänder ankündigt - oder sind es schon die Nachbarn?
Egal, ich bin wie gebannt, von dem ausdruckslosen und monotonen Geschredder was durch meine, selbstverständlich schwarzen, Boxen gequält wird.
Mir ist es schon ganz kalt und immer noch kein Zeichen von dem was da kommen soll... „Uther Pendragon“ Geil! - ein drei Akkorde Instrumental, gefolgt von „Funeral Procession“. Jaaa, ich wusste es, die Prozession beginnt und ich zünde die ersten Kerzen an...
Noch ein Song und das Ende, auch Outro genannt, steht bevor... - Stille! Meine Nase läuft und die Erkältung naht. Schnell die Fenster zu und die Pantoffeln an, so ein Mist dachte ich; als „True Blacky“ lebt sich’s einsam und verfroren. Selbst die Nachbarn nehmen das „Kasperle Theater“ mittlerweile nicht mehr ernst.
Timo
 
 FUNEROT - Invasion from the death dimension  
 
CD - VÖ 2006  
Thrash-Metal - U.S.A. -  Razorback Rec.  
 
Seltsam, daß in letzter Zeit offenbar das Fundament für einen neuen Trend gelegt wird. Nach Bands wie SHACKLED DOWN und dann auf größeren Labels MUNICIPAL WASTE und RUMPLESTILTSKIN GRINDER bringen jetzt Razorback eine weitere Band raus, die den Thrashcore der 80er Jahre wiederbelebt. Zuerst dachte ich, daß die Band irgendwie nicht so recht ins Razorback-Programm passt, aber wenn man sich mal die letzte GHOUL in Erinnerung ruft passt’s schon. FUNEROT sind old-school, besonders der kultig asige Thrash-Pöbel-Gesang macht Laune und musikalisch hat man alles in den Mixer geschmissen. Wer auf die angesprochenen neuen Bands steht oder sich eine Mischung aus punkigen SLAYER und SUICIDAL TENDENCIES wünscht, die einen gewissen Fun-Faktor hat und auch an die zahlreichen Bands mit drei Buchstaben Erinnert... M.O.D., S.O.D., D.R.I.... FUNEROT ist für euch. Unterhaltsamer Retro-Spass mit ordentlich Druck im Arsch für die ganze Familie, der nicht mit traniger Belanglosigkeit wie SHACKLED DOWN oder RUMPLESTILTSKIN GRINDER nervt. Also holt euch lieber die "Invasion from the death dimension“ und thrasht die nächste Party damit.
Karim
 
 FURIA - Plon  
 
CD - VÖ 2009  
Black-Metal - Polen -  Pagan Rec.  
 
Großartig. Kurz und knackig. Man will mehr! Die Polen von FURIA haben mit dieser Mini ihren zweiten offiziellen Release draußen, nachdem sie 2007 ihr Album Martwa Polska Jesie(?) rausbrachten (Der polnische Martyr Jesus?? Ach ne, Der Tote Polnische Winter oder so ähnlich. Wie auch immer…). Das Quartett ist anscheinend auch gut damit beschäftigt verschiedenste Projekte am Laufen zu halten, denn so sind sie alle noch bei MASSEMORD dabei und haben auch sonst noch kleine Bands am Start. Die Mini ist nur drei Lieder und ca. 16 Minuten lang, aber es kommt ja auf die Qualität an und die ist hier von Start bis Schluss voll auf der 11.
Zgniję, nie odpowiem! fängt äusserst ”ukrainisch” an mit DRUDKH-mässigen Gitarren – und an dem Sound kann ich mich wirklich nicht satt hören! Auch Ohydny jestem bleibt im östlichen Pagan-Sound und bewegt sich in NEGURA BUNGET’s Gefilden – klasse! Beim Titellied Płoń! geht’s dann eher nordisch zur Sache und so gesellen sich DARKTHRONE-Beats zu eisigen IMMORTAL-Riffs der Ära „At the Heart of Winter“, wozu sich aber auch doomige Elemente und Akustikgitarren gesellen. Was soll man da noch viel schreiben? Man hört selten so viel Black Metal-Qualität auf so knappe 15 Minuten zusammengepresst. Reinhören/Zuschlagen für alle Fans der genannten Bands!
Michael
 
 FURIA - Rebirth  
 
MCD - VÖ 2005  
Metal/Industrial - Frankreich -  Adipocere Rec.  
 
„An sich kann ich man rein gar nichts mit solchen Speed-Trash-Industrial-Synthi-Sachen anfangen. Aber FURIA aus Frankreich klingen auf ihrer neuen EP man gar nicht so schlecht. Der Sound weiss zu überzeugen und auch technisch sind die Mannen um Sänger Mick ohne Nachnamen recht fit. Da prügelt man sich zwischen heftigen Staccato-Riffs und melodischen Speed-Sachen a la IN FLAMES die Finger blutig. Gesanglich irgendwo zwischen Screamo und HighPitch eingeordnet kommt somit die 15minütige EP (plus enhanced part) zustande. Einflüsse oder Vergleiche kann man hier gar nicht genug nennen: IN FLAMES, MNEMIC und CHILDREN OF BODOM könnten hier aber ausreichen um das Spektrum der Band auszuloten. Aber ganz ehrlich, jetzt hört meine Sympathie dann auch auf. Mir wird das ganze schon nach zweieinhalb Songs einfach zu hektisch. Und mit hektisch meine ich nicht abwechslungsreich oder gar schnell/brutal. Sondern einfach zu Hackepeterfrickelmässig. Aber wer sich für den im ersten Satz genannten Musikstil begeistern kann, der soll bitte mal reinhören! Denn gefallen werden FURIA sicher dem einen oder anderen! (ps. Debutalbum „Keros“ folgt demnächst)“
Andre
 
 FURIA - Un Lac de Larmes et de Song…  
 
CD - VÖ 2003  
Death/Black - Frankreich -  Adipocere Rec.  
 
FURIA gehören in Ihrem Heimatland schon zu den bekanntesten Metalbands, hierzulande dürfte jedoch kaum einer etwas mit Ihrem Namen anfangen können. Ob sich das mit diesem Output ändert, wage ich stark zu bezweifeln, den erstes bekommt man die Releases von Adipocere Records so gut wie gar nicht im Plattenladen und nur sehr selten via Mailorder erhalten und zweitens dürften die in französischer Sprache vorgetragenen Songs etwas für Verwirrung sorgen. Rein musikalisch können sich FURIA aber durchaus behaupten. Das ganze erinnert mich ein wenig an ein Theater, denn von wilden Kriegsgeschreie, Pferdegewieher, dramatischen Chorgesängen unterstützt, spielen FURIA irgendwo einen Sound, der ganz entfernt an Cradle of Filth, Dimmu Borgir und ein wenig an Schwedendeathmetal der melodischen Art erinnert. Und das alles in einem fantastischen Sound, denn die CD wurde im bekannten Finnvox Studio in Finnland abgemischt. Um was es eigentlich in dem offensichtlichen Konzeptalbum geht, habe ich mangels französischer Sprachkenntnisse nicht verstanden, aber wer dieser mächtig sein sollte, könnte eventuell mal einen Versuch starten, dieses CD zu bekommen, die als Alternative zu o.g. Bands mit diversen Abstrichen durchgeht.
Ingo
 
 FURY - Forbidden Art  
 
CD - VÖ 2006  
Thrash-Metal - Australien - Eigenveröffentlichung    
 
Mit FURY kommt eine Band von Down Under, die schon seit 1997 die Thrash-Fahne hochhält und mit "Forbidden Art" ihr inzwischen 5tes Album raushaut. Die Scheibe scheint wie alle anderen auch in Eigenveöffentlichung rausgebracht worden zu sein. Das verwundert, denn an sich kann sich die Thrash-Keller hier schon hören lassen. Zwar orientiert man sich in erster Linie an klassischem Thrash mit ordentlich Power und so wundert es nicht wenn in Songs wie "Chrysalis Torn" z.B. mal EXODUS um die Ecke gucken. Von einem Klon sind FURY allerdings weit entfernt, denn erstens haben sie auch einen deutlichen Death-Metal Einfluss im Sound und flechten auch immer mal melodische oder mordern-rhytmische Passagen ein. Klassisch aber sehr ordentlich sind auch die regelmässig auftauchenden Gitarren-Leads von Bandchef Ricky Boon, der laut Bandinfo seit Jahren durch eine seltene Augenkrankheit erblindet ist. Beim instrumentalen Song "The voyage" darf er sich dann auch zu etwas übertriebener Melodik richtig austoben, was FURY ansonsten sehr im Zaum halten bzw. gut dosieren. In erster Linie wird hier die Thrash-Kelle geboten und auf Doublebass, Mosh und Up-Tempo gesetzt. Besonders überzeugend kommt dabei der Gesang von Frontsau Michael rüber, der ein schön tiefes und krafvolles Thrash-Brüllorgan hat. Auch Sound-technisch ist "Forbidden Art" grundsolide, hat aber eine große Schwäche, die den Eindruck insgesamt dann doch runterzieht.... das Drumming! Speziell die Doublebass klingt rumpelig und in mancher schnelleren Passage fast schon irritierend und groove-raubend. Viele Breaks sind sehr untight und holprig gespielt und die schnelleren Sachen wirken im Allgemeinen recht steif was den positiven Gesamteindruck leider trübt. Abgesehen vom extrem hirnigen Cover (mannomann, die Skalpelle hab ich auch gerade in der Google Bildsuche gefunden... etwas mehr als freistellen hätte es schon sein dürfen!) und dem Layout in dem die Songtitel nicht mal richtig lesbar sind gibt es dann aber nichts auszusetzen. Wer auf Thrash mit Wumms und Death-Metal Ecke steht kann also ruhig mal reinhören in das Teil... und dann ggfs. auch in die älteren Outputs der Band, denn FURY schlagen sich immerhin schon lange tapfer durch den Down-Underground.
Karim
 
 
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