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Angezeigte Kategorie: "Q" - Anzahl Reviews: 3
QUE-QUO  
 

 QUEST OF AIDANCE - Fallen Man Collection  
 
MCD - VÖ 2006  
Death-Metal - Schweden -  Pulverised Rec.    
 
Wie heißt es doch so schön: “In der Kürze liegt die Würze”. Genau dieses Sprichwort passt wie die Faust auf’s Auge auf die Debütscheiblette der Schweden von QUEST OF AIDANCE. Gerade mal knapp über zehn Minuten dauert der Angriff auf die Hörnerven, dann ist schon wieder Schluss mit lustig. „Fallen Man Collection“ ist die Wiederveröffentlichung des „Human Trophy“ Demos von 2004mit neuem Cover und Packaging. Diese Krawallbarden, die sich u.a. aus ehemaligen Mitgliedern von altbekannten Truppen wie UNMOORED oder INCAPACITY zusammensetzt, bollern ihre acht Songs ziemlich kompromisslos runter, ohne in zu stumpfsinnige Brutalität zu verfallen. Ihr grindiger Death Metal wird fast durchwegs im schnelleren Tempo vorgetragen und klingt verdammt nach alter Schule, die jedoch eindeutig mehr die Ami Richtung geht. Auf großartigen Schnickschnack wird verzichtet, sieht man von ein paar vereinzelten Sound Samples ab. Der Sänger hat alles mit seinen tiefen Vokals im Griff, auch wenn diese evtl. etwas zu eindimensional wirken. Die Produktion ist recht knusprig und frisch ausgefallen. Das einzig negative ist, dass der Spuck nach recht kurzer Zeit schon wieder vorbei ist. Wobei wir wieder beim Anfangszitat wären.....
Michael
 
QUO VADIS - Day into night  
 
CD - VÖ 2001  
Death-Metal - Kanada - Hypnotic Rec.  
 
Schon das Debüt dieser kanadischen Band war schon alles andere als schlecht, wenn auch etwas unentschlossen. Auf "Day into night" hat man sich nun entschlossen, einen Bastard aus DEATH und skandinavischem Melodic-Death-Metal zu versuchen, der absolut überzeugen kann. Die Musik erinnert etwas an neuere SOILWORK und schafft eine gute Grätsche zwischen Technik und eingängiger Melodik, wobei neben DEATH Band wie DARK TRANQUILITY grosser Einfluss gewesen sein dürften. Dabei fehlen auch ein paar melodische Akustik-Passagen dann nicht ... für Freunde von technischerem Skandinavien-Death-Metal absolut zu empfehlen, zumal das Teil mit einem sehr guten Sound daherkommt. Anchecken und merken, dass Kanada sich mehr und mehr zu einem interessanten Plätzchen auf der Metal-Landkarte entwickelt.
Karim
 
QUO VADIS - Forever  
 
CD - VÖ 1998  
Death-Metal - Kanada -  Earth A.D. Rec.  
 
Earth A.D. goes Übersee. Mit QUO VADIS haben die Münchener über den großen Teich gelangt und sich ein paar Kanadier in den Stall geholt, die mit ihrem CD-Debüt durchaus überzeugen können. Insgesamt deckt man nämlich ein recht großes Spektrum ab und huldigt einerseits dem straighten Death-Metal, baut andererseits aber auch diverse melodische Elemente ein, die im Gesamtbild aber eher an DEATH als an die ganzen Melo-Death-Schweden erinnern. Dazu kommen dann Akustik-Einlagen und ganze Akustik-Songs, wo sogar mal klassische Einschüber durchklingen. Auch gesanglich ist man um Abwechslung bemüht und spricht, grunzt und schreit sich durch seine Lyrics. Tempo-mäßig bewegt man sich fast durchgängig eher im Mid-Tempo und läßt fixeres Up-Tempo geschweige denn Geprügel ganz außen vor. Ich muß zwar sagen, daß weniger doch manchmal mehr ist und es mitunter etwas unentschlossen wirkt und manche Teile etwas eingehämmert klingen. Auch die säuselnde Tante im Rausschmeißer „Sans Arbris“ hätte es besser beim Singen unter der Dusche belassen sollen, aber insgesamt ist „Forever“ ein nettes Scheibchen, das den einen oder anderen aber ansprechen sollte.
Karim
 
 
QUE-QUO