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Angezeigte Kategorie: "O" - Anzahl Reviews: 64
OAT-OBS  OBS-ODI  OF -OMI  ONA-ONM  ONM-ORI  ORI-OVE  OVO-OXI  
 

 OATH TO VANQUISH - Applied Schizophrenic Science  
 
CD - VÖ 2006  
Death-Metal - Libanon -  Grindethic Rec.  
 
Na, das nenn ich mal exotisch .... OATH TO VANQUISH dürften der erste Death-Metal Export aus Libanon mit einem Label im Ausland sein. Ich kann nur hoffen, daß der Proberaum der Band noch intakt ist und nicht durch israelische "Selbstverteidigung" zu klump gebombt wurde. Im internationalen Maßstab kann sich "Applied schizophrenic science" nämlich mehr als sehen bzw. eher hören lassen und die Band klingt über den Großteil der 30 Minuten Spielzeit ziemlich amerikanisch. in den ersten beiden Songs erinnert die Musik an Bands aus der DYING FETUS/MISERY INDEX-Ecke, da die Mischung aus Geballer und Groove mit Wechselgesang zwischen einem heiseren Schreihals und dem ultratiefen Krümelmonster-Gegurgel voll in die Richtung geht. Allerdings setzen OATH TO VANQUISH deutlich weniger und im weiteren Verlauf der Scheibe fast garnicht mehr auf modernen HC-Groove, sondern klingen immer wieder etwas old-schoolig und probieren dann mit Melodien herum, die zusammen mit dem Gebratze und vor allem dem für meinen Geschmack eh zu Black-Metal lastigen und dominanten hohen Gesang in Songs wie "Funeral in F-Sharp" ziemlich nordisch rüberkommen. Aber im Endeffekt ist es das, was die Libanesen vom Rest der U.S. Brutalo-Schiene trennen könnte, denn durch das vermischen diverser Elemente und die oft verspielten Bassläufe gewinnt "Applied Schizophrenic Science" an Gesicht und erinnert neben den erwähnten Bands hier an IMMOLATION, da vom technischen Riffing oder der schnellen Doublebass an DEEDS OF FLESH, zwischendrin ein bischen CARCASS und immer wieder bekommt der Spass eine deutliche Black-Metal Ecke und hat auch ab und zu einen fast thrashigen Anstrich. OATH TO VANQUISH sind keine Band, die die Szene neu belebt aber liefern ein sehr solides Debüt ab, das zugegebenermassen noch einige kleinen Kanten hat. speziell der komische Drumsound kommt in den Blastbeats etwas anstrengend, aber U.S Brutalo-Death Fans mit Toleranz gegenüber Black-Metal Einflüssen und Melodie sollten gefallen an dem Scheibchen finden können.
Karim
 
OBDUKTION - Break the silence  
 
Demo - VÖ 2000  
Death-Metal - Griechenland - Eigenveröffentlichung    
 
Das Teil der Griechen war wohl hinter den Schrank gefallen (gell Karim?) (Richtig erraten, Wolfram! ;) - Karim), denn es wurde bereits im Jahr 2000 aufgenommen.
Zwei Songs in professioneller Studioqualität buhlen um die Gunst des Hörers. OBDUKTION spielen teils flotten, teils gemächlichen, technischen Deathmetal mit Leads und Melodien, der mich besonders vom Gesang her an MORBID ANGEL mit David Vincent erinnert und auch vereinzelte musikalische Parallelen zu DEATH aufweist, ohne deren Klasse und Intensität zu erreichen. Auch nach mehreren Durchläufen und trotz fleißiger Malträtierung der Double Bass in den langsamen Passagen zünden jedoch weder "Corruption" noch "Divine Shelter" bei mir.
Mitleid mit der griechischen Melodic-Deathmetalszene habe ich keines, also wieder ab hinter den Schrank mit der Kassette!
Kontakt für Gyrosfetischisten und Tsatsikiextremisten: Georg Bitzos, 20b, Palaiogou Str., Korydallos, 181-20, Athens, Hellas
Wolfram
 
OBITUARY - Back from the dead  
 
CD - VÖ 1998  
Death-Metal - U.S.A. -  Roadrunner Rec.  
 
Ich fühle mich langsam echt beschissen ... schon wieder so eine überflüssige Veröffentlichung. Ich habe echt gehofft, daß es wieder bergauf gehen würde mit OBITUARY, denn „World Demise“ hatte neben viel unnötigem Ballast auch ein paar echte Highlights zu bieten. „Back from the Dead“ läßt nach all den Gerüchten um die Band für mich nur noch den Schluß zu, daß nur noch Verträge erfüllt werden mußten. Trevor „Leiche“ Peres spielt immer noch die gleichen Celtic-Frost-Riffs wie in den letzten 7 Jahren und man kann zu „Back from the Dead“ prima das Spiel „Auf welcher OBI-Scheibe habe ich den Part schon gehört“ spielen. Die Songs machen nur selten mal Tempo und sind teilweise echt unerträglich langweilig und eintönig und nerven mit 3 Riffs in 7 Minuten Songs. Mit dem peinlichen „Bullituary“, bei dem ein paar Heinis über Peter Burscht-Riffs rappen, während Onkel Tardy im Hintergrund verzweifelt rumschreit (Ich fühle mit dir, Bruder !!) hat man sich dann endgültig blamiert. Aus die Maus ...
Karim
 
OBLIGATORISK TORTYR - Obligatorisk Tortyr  
 
CD - VÖ 2001  
Death/Grind - Schweden -  Osmose Prod.    
 
Hmm, wenn das mal wirklich das nächste große Ding ist. Ich denke eher nicht. Diese Schweden bolzen sich durch 25 schwedisch betitelte Songs, die allesamt sehr grindig und punkig rüberkommen. Blasten tun sie dabei zwar nicht schlecht, aber mir persönlich ist das ganze echt zu punkig und vor allem der hohe Gesang klingt so was von albern, dass mir nicht mal mehr amüsante Vergleiche dafür einfallen. Sorry, nicht mein Ding und ich habe keine Ahnung wessen Ding das sein könnte.
Karim
 
OBLITERATE - Split mit DIN ADDICT  
 
CD - VÖ 2002  
Death/Grind - Slowakei - Skud Rec.  
 
OBLITERATE aus der Slowakei klingen eigentlich exakt so wie NAPALM DEATH auf ihren späteren Alben, besonders Alben wie „Fear Emptiness Despair“ scheinen hier für Pate gestanden zu haben, und Sänger Tomas klingt original wie der gute alte Barney himself, unglaublich. Konkret heißt das nun, etwas komplexerer Grindcore mit viel Groove aber auch der nötigen Dosis an Blastgeprügel und somit jenseits kurzer Knüppel aus´m Sack Attacken von Sekundenlänge. Wer also auf besagte NAPALM DEATH Phase steht, kann auch hier bedenkenlos zugreifen, denn OBLITERATE machen ihre Arbeit verdammt gut, der Sound hat Power und die Songs gehen sofort ins Ohr und wissen mit viel Energie und Wucht zu gefallen, da sich Mid-Tempo Grooves und aggressives Geblaste die Waage halten und eigentlich nicht allzu viel Eintönigkeit entstehen lassen. Zwar nicht super originell, aber wer erwartet das von einer Grindcore Band. Und wo OBLITERATE sich dann von der späten NAPALM DEATH Phase beeinflussen ließen, grinden DIN-ADDICT aus Ungarn dann so fein brachial wie die Engländer in ihrer frühen Phase. 15 Grindkracher plus Intro werden in fettem aber gleichzeitig rohem Sound runtergeprügelt, dass jeder Grinder eigentlich seine Freude daran haben müsste. Herrlich bratzige Gitarren und verschiedene derbe Growls, Schreie und Gurgler sowie ordentlich wüstes Geprügel werden zu einem kleinen Grindfest der Sinne verwurstet. Ja Kinders, das geht ab, zumal die Jungs auch nicht zu sehr in Goregrind Gefilde abdriften, sondern eher auf traditionelles Gehacke setzen und konstant Druck machen. Feine Split Scheibe also, die man ruhig mal antesten sollte.
Björn
 
OBLIVEON - Cybervoid  
 
CD - VÖ 1999  
Thrash-Metal - Kanada - Hypnotic Rec.  
 
OBLIVEON ist ein Name, der einen über die Jahre schon immer so am Rande mitbegleitete und dann auch am Blickrand schnell wieder verschwand. Inzwischen bin ich nun also auch mal dazu gekommen ein Album der Kanadier zu hören und siehe da ... die Burschen sind ja richtig cool!! Gut, angeblich haben sie ihren Stil über die Zeit etwas verändert und sie klingen teilweise etwas „Trendy“, wobei die Frage ist, ob mit Stakkato noch so viel zu reißen ist. Trends gehen eben wie sie kommen und im Falle OBLIVEON ist die Mischung wirklich gut und absolut empfehlenswert ... rhytmischer Cyber-Power-Thrash, der nicht nur zum Hüpfen animiert, sondern auch eine dem Titel entsprechende kalte Future-Atmosphäre verbreitet. Was soll ich vergleichen ... nehmt eine Mischung aus PANTERA und FEAR FACTORY mit eigener Note und denkt euch dazu einen nicht typisch aggressiven, sondern eher Power-Metal lastigen Gesang und fertig ist ein nettes Album. Hört mal rein, bevor die Band wieder in der Versenkung verschwindet.
Karim
 
 OBSCENITY - Where sinners bleed  
 
CD - VÖ 2006  
Death-Metal - Deutschland -  Armageddon Music  
 
OBSCENITY sind ja nun inzwischen auch ein deutsches Death-Metal Urgestein, das von den Anfängen an in der Szene mitmischt, aber irgendwie nie richtig landen konnte. Nach diversen Alben auf Morbid Records kommt der neue Longplayer "Where sinners bleed" nun überraschenderweise auf Armageddon Music raus, wo die Grunzebären meines Wissens nach die erste Death-Metal Kapelle sein dürften. Mit ihrem siebten Album sind sich die Jungs dabei treu geblieben, haben aber nach dem durch die Ohren rauschenden "Coldblooded Murder" etwas mehr an ihren Kompositionen gefeilt. Geboten wird nach wie vor old-schooliger Death-Metal, der Up-Tempo und treibende Doublebass mit der richtigen wohldosierten Portion Blastbeats mischt (höre das extrem prügelige "Return to flesh"). Nicht nur in den blastigen Songs wie "Incomplete" erinnert es etwas an MALEVOLENT CREATION, denen ähnlich auch immer mal wieder ein etwas thrashiger Einschlag sowie Groove im Sound ist. Wie seit jeher versuchen OBSCENITY ihren Sound aufzulockern und mischen immer mal wieder kurze Melo-Leads (z.B. bei "Non Existence") oder die recht schwedisch anmutende Rhytmik-Einlage in "Infecdead" in die Songs. Überhaupt sind die Songs durchgängig abwechslungsreich arrangiert, womit OBSCENITY seit "Coldblooded Murder" auf jeden Fall ein deutlicher Schritt nach vorn gelungen ist. Dabei geht die Musik fast durchgängig gut nach vorn und speziell live sollte die Mischung aus Tempo und aufs Genick zielender Doublebass gut abgehen. Lediglich das Riffing kommt mir über weite Strecken etwas gesichtslos und bekannt vor, so daß z.B. am Anfang von "Cannibalistic Intent" arge CANNIBAL CORPSE Deja-Vus auftauchen. Wer auf ordentlichen Death-Metal zwischen MALEVOLENT CREATION, weniger verspielten CANNIBAL CORPSE, einer Menge Old-Schooligem Riffing und einer Prise Melodik steht, bekommt jedenfalls mit "Where Sinners bleed" auch auf CD eine solide Kelle geboten. Was man sich bei dem wenig aussagekräftigen Cover gedacht hat verstehe aber wer will. Abgesehen vom Blut in den Fenstern siehts aus wie ein Urlaubs-Schnappschuss vom mässigen Hotel bei schlechtem Wetter. Brennen da Sünder?
Karim
 
 OBSCENITY - Intense  
 
CD - VÖ 2000  
Death-Metal - Deutschland -  Morbid Rec.  
 
Zugegebenermaßen werden Obscenity wahrscheinlich auch mit dieser Scheibe nicht den Innovationspreis der europäischen Deathmetal-Innung gewinnen, aber warum sollten sie ihren Stil auch großartig ändern – schließlich ist es genau richtig so. Und gerade in einer Zeit in der immer mehr Bands meinen, sie müssten immer "reifere und gesetztere" Musik produzieren, tut es richtig gut, eine Kapelle zu hören, die in erster Linie nach vorne spielt und somit wirklich "intense" ist. (by the way: Liebe Kinder, wusstet Ihr, dass die Kumpels von Depeche Mode – Paradise Lost – mal als Death Metal Band angefangen haben? ...). Obscenity präsentieren mit dieser Scheibe wieder einmal das, was sie auszeichnet: Intensiven, schnellen Deathmetal eher amerikanischer Art, aufgelockert mit klasse Gitarrenmelodien und groovigen Riffs, der aber jederzeit ordentlichst knallt. Der gute Sound verstärkt diesen Eindruck nur noch und passt zur Musik - ich vermute mal (denn ich weiß es nicht...), dass wieder Andreas Schulz und sein Soundgarden Tonstudio für diese gelungene Produktion verantwortlich sind. Kurz zusammengefasst: Alle die Obscenity bisher schon mochten, können beruhigt wieder zugreifen und allen anderen kann ich nur empfehlen, mal in diese Scheibe reinzuhören. Daumen hoch für eine der besten deutschen Deathmetal Bands.
Lutz
 
 OBSCENO - Split mit THROB OF OFFAL  
 
CD - VÖ 2004  
Death/Grind - Mexiko/Japan -  American Line Prod.    
 
OK, wir wissen alle, daß Veröffentlichungen auf American Line nix für Freunde filigraner Klänge sind und man auch geschmacklich eher auf Bahnhofsklos abgehen muß, um mit dem Krach und Splatter-Porno-Fäkal-Getue warm zu werden. Insofern ist die Ecke wohl schon klar, in der diese beiden Kapellen lärmen. Den Anfang machen die Mexikaner OBSCENO, wobei deren Hälfte nicht mal so übel beginnt, wie man es sich von dem Cover (eine fette Ursel lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes verknuspern) und so richtig deppigen Namen wie "Masturbado" oder "Pornografico" der Bandmitglieder vorstellt. Es fängt schön schleifend und düster an, mit einem rohen aber nicht so schlimmen Sound (immer bedenken, wir sprechen hier von einer American Line Veröffentlichung) und dann wird auch zu ballern und rumpeln angefangen. Musikalisch hängt das ganze zwischen Death-Metal und Grindcore/Gore-Grind. Einflüsse der U.S. Brutalo-Schule sind nicht zu überhören und auch viel schleppend-düsteres Zeug im Stile der alten Death-Metal Schule kommt im Sound vor. Der Gesang geht mir auf die Klöten, da es so ein Leipziger Allerlei aus Death-Grunts und mitunter völlig albernen und hektischen Grind-Schreiereien ist. die sich zu einem gigantischen Generve vermischen. Typische AL-Band, die aber schon überm Durchschnitt hängt und wieder mal permanent auf der Grenze zur Realsatire wandert, was nicht nur für das Deppen-Image gilt sondern auch für so musikalische Glanzleistungen wie die peinlichen Akustik-Einlagen im zweiten Song "Blenorraga". Da passt auch die Zwei-Mann Kapelle THROB OF OFFAL rein, die aber erstmal einen deutlich mieseren Sound mit völlig übersteuerten Klampfen haben und musikalisch auch deutlich mehr Frognoise-Death-Metal Einflüsse mit entsprechenden schleppenden DEVOURMENT-Style-Passagen verwenden, das ganze dabei aber natürlich mit einer sehr grindigen Attitüde runterrotzen. Hier kommt auch klar der eigenartige Japan-Humor durch, da man doch so einige schräge Gesangsexperimente und Schreiereien einbindet, die ebenso wie der Titel ihrer Seite "Fungi of Gore" eher auf Spass an der Freud schliessen lassen. Damit sind mir die Japaner zwar sympathischer als die Möchtegern-Schocker OBSCENO, aber der Rumpel-Faktor, die turboätzenden Gitarrenmelodien und der Brutzelsound sind definitiv keine Argumente für THROB OF OFFAL. Die Zielgruppe ist eh klar ... Leute, die Rumpelei nicht stört und die Beavis und Butthead mässig über jeden ranzigen Scheisshaufen auf der Strasse lachen, dürften sich auch hier einen grinsen. American Line haben wahrlich schon viel schlimmeres auf CD verewigt, das den Tatsbestand der Rohstoffverschwendung deutlicher erfüllt hat.
Karim
 
 OBSCURA - Cosmogenesis  
 
CD - VÖ 2009  
Death-Metal - Deutschland -  Relapse Rec.    
 
Dieses Album fesselt, lässt einen nicht mehr los! OBSCURA haben mit ihrem Zweitwerk „Cosmogenesis“ ganze Arbeit geleistet. Lange hat das Warten gedauert, die Vorfreude war immens, die Erwartungen hoch. Und sie wurden erfüllt! Furios, grandios, progressiv, metallisch, jazzig. Sollten OBSCURA gar ein Referenzwerk erschaffen haben? Gut möglich. Auf jeden Fall aber sorgen die vier Musiker für offene Münder und aufgesperrte Ohren. Ihr progressiver Death Metal verbindet Genre typische Brutalität mit einem feinem Gespür für melodiöse Harmonien und Soli sowie respektabel verschachtelten Breaks. Prog-/Frickel-Metal wie er im (guten) Buche steht.
Schön herauszuhören sind die Einflüsse OBSCURAS: DEATH, CYNIC, NECROPHAGIST oder ATHEIST um mal die wichtigsten zu nennen. Dabei wirkt dieses wieder erkennen aber nicht ermüdend oder gelangweilt sondern erfreulich, denn wenn eine Band ihren Einflüssen auf diese Weise Tribut zollt, wie es OBSCURA eben tun, dann ist das nur als gelungen zu bezeichnen.
Auch die sehr gute Produktion kommt der komplexen Musik entgegen. Alle Instrumente sind deutlich zu vernehmen und man kann den Riffs und Läufen auch im schnellsten Blastorkan folgen. Virtuos sind natürlich nicht nur diese schnellen Parts. Gerade die etwas ruhigeren Sachen geben „Cosmogenesis“ einen weiteren zu lobenden Aspekt. Namentlich sei hier das Instrumental „Orbital Elements“ genannt, dass mit einem prima Basssolo aufwartet. Jenes Instrument ist eh sehr gut zu hören (was ja nicht immer selbstverständlich ist), sodass sich Jeroen Paul Thesseling (Ex-Pestilence) sehr gut in Szene setzen kann. Das machen natürlich auch die anderen Bandmitglieder (die irgendwie/-wann mal bei Necrophagist waren), besonders aber Drummer Hannes Grossmann. Auch er einer dieser unglaublichen Schlagzeuger, die nur großmäuliges Staunen hinterlassen.
Hört euch „Cosmogenesis“ an – einmal, zweimal, hundertmal – langweilig wird’s nicht und es macht wirklich Spaß diese Platte zu entdecken!
Cosmogenial!
Torsten
 
 
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