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 M.A.S.A.C.R.E. - En Pie De Guerra  
 
CD - VÖ 2004  
Thrash-Metal - Peru - Lima 32 Avenger Prod.    
 
Eine der dienstältesten Thrash Metal Kombos aus Peru ist zurück und präsentiert uns mit “En Pie De Guerra” ihr neustes Werk. M.A.S.A.C.R.E. machen bereits seit 1984 den Underground unsicher und haben mit diesem 12 Track Album einen Knaller erster Güte eingespielt. Geboten bekommt man knallharten Thrash Metal mit einer leicht modernen Komponente, die allerdings nicht nervt sondern sehr frisch daherkommt. Man merkt den Songs wirklich an, dass hier alte Haudegen zu Gange sind, die ihr Handwerk verstehen. Die Truppe agiert verdammt tight und haben die Tracks technisch perfekt eingehämmert. Alles wirkt wie aus einem Guss. Unnötiger Ballast und Schnickschnack wurde weggelassen und man setzt auf Effektivität und Kompromisslosigkeit. M.A.S.A.C.R.E. ist im übrigen die Abkürzung für „Metal Avanzando Siempre Ante Cualquier Rechazo Existente“, was so viel wie „Metal bewegt sich über jede existierende Ablehnung hinweg“ bedeutet. Und marschieren tun die Peruaner ohne Zweifel. Das enorm wuchtig produzierte Album fährt eine richtige Soundwand auf, welche die Songs richtig schön knallen lässt. Schön heavy das Ganze! Übrigens wurde das Langeisen in den Henson Recording Studios in Hollywood abgemischt. Die Stücke machen einfach richtig Laune und Tracks wie das brutal groovende Midtempo Geschoss „Reaccionando“, der Uptempo Banger „Prevalecer“ (mit schweren, schleppenden Parts), „Conciencia Magra“ (Riffmonster mit schnellen Passagen und geilen Chorus Shouts), der Speed Banger und Titelsong „En Pie De Guerra“ oder das treibende „Los Ninos Del Futuro“ sind allesamt erstklassiges Kraftfutter. Zusätzlich befindet sich noch ein Multimedia Part auf dem Album, welches ein Video der Band enthält. Thrasher, denen ein moderner Anstrich nichts ausmacht, sollten unbedingt einmal in diesen chiquen Digipack reinhören.
Michael
 
 MACABRE - Macabre Minstrels - Morbid Campfire Songs  
 
MCD - VÖ 2004  
Death-Metal - U.S.A. -  Seasons of Mist  
 
Dass die Jungens von MACABRE schon immer irgendwo auf der schmalen Linie zwischen Genie und Wahnsinn wandern, weiß man ja nun schon länger. Mit dieser Lagerfeuer-Romantik Scheibe liegen sie wieder mal genau dazwischen. Ich verstehe nicht mal ob es ein offizielles MACABRE Album ist, da die Scheibe immer unter Macabre Minstrels läuft. Auf dieser Mini-CD gibt es rein akustisch vorgetragen 5 klassische Lagerfeuer-Songs, die wohl nur Amerikanern bekannt sein dürften. Dabei beweist der gute Corporate Death wieder mal, daß er nicht nur unglaublich eiergekniffen hoch schreien kann, sondern auch durchaus eine passable Stimme hat. Wer die Scheibe kaufen soll ist mir zwar ein Rätsel, da ich sie auch nur bedingt lustig finden kann und das endlos monotone Strophe/Refrain Thema echt saumässig nervt, solange man nicht mit nem Kasten Bier am Lagerfeuer sitzt und mitsingt. Einziges MACABRE-Trademark ist daß die Texte (bis auf scheinbar "Found a peanut") wieder mal auf ihre Lieblings-Serienmörder umgeschrieben wurden (diesmal unter anderem Tom Doley und die Geins), was den Langeweile-Faktor aber auch nicht senkt, da es nicht wirklich witzig ist. Das ist zwar alles nett und sicher gut für einen Pfadfinder-Abend in der Klappse aber brauchen tut mans echt nicht solange man nicht Die-Hard MACABRE-Fan ist oder eine eigenwillige Vorliebe für amerikanische Folklore oder Country hat.
Karim
 
 MACABRE - Murder Metal  
 
CD - VÖ 2003  
Death-Metal - U.S.A. -  Seasons of Mist  
 
Oh Mann was mussten wir doch warten, warten und nochmals warten. Lange ist es her als MACABRE sich mit "Dahmer" und der "Unabomber" MCD/10" in der Szene zurückmeldeten und umso größer wurden quasi täglich die Erwartungen an "Murder Metal" gerade weil die Penner letztes Jahr auf dem Wacken uns mit Songs wie Fritz Haarman und Werewolf of Bedburg schon so was von heiß gemacht haben, dass man es kaum noch aushalten konnte und man doch noch eineinhalb Jahre warten musste bis Murder Metal dann endlich in den Läden stand. Wehe Corporate Death, Nefarious und Dennis wenn Sie Scheisse aus Chicago geschickt hätten, aber glücklicherweise haben Macabre wieder eine Partyscheibe der Extraklasse abgeliefert. Einziger Wehmutstropfen Corporate Death grunzt nur ein einziges mal auf der CD und das auch nur im Hintergrund, beim sickesten Song "Fatal Foot Fetish" Jerry Brudos die alte Sau! Ansonsten sind die Jungs musikalisch kaum zu toppen, fit wie Sau an den Instrumenten die Hunde und der gute alte Neil Kernon (CANNIBAL CORPSE, NEVERMORE, SPINAL TAP, AKCB, DESASTER, PINK) hat "Murder Metal" in eine Produktion verpackt die einem die Klöten platzen lässt. (Thomas, du hast vergessen daß der unglaubliche Kernon-Neil auch alles von Engelbert Humperding produziert hat. - Karim) Wie schon gesagt mein persönlicher Liebling ist der "Fatal Foot Fetisch" aber auch The Hillside Strangler, Poisen, Fritz Haarman der Metzger und ganz aktuell The Wüstenfeld Man Eater (Der Pimmelfresser der sein Opfer übers web suchte) lassen mich hier in der Bude ein Glückshormon nach dem anderen aus dem versifften Brägen spriessen. Nach 13 Songs (plus Hiddentrack) ist dann leider auch schon wieder alles vorbei mit dem Vorteil das alle 13 Songs pure MACABRE sind und nicht wie auf "Dahmer" doch viele der 26 Songs in die Punk, Folk/Volksmusik weiß der Geier was Richtung gingen. Good luck yours truly, Jack The Ripper!
Thomas
 
 MACABRE - Unabomber + Dahmer  
 
CD - VÖ 2000  
Death-Metal - U.S.A. -  Hammerheart Rec.  
 
Lange war es still um unser aller liebste Chicago-Sickos MACABRE und nun ... schwuppdiwupp... kommt "Unabomber" als Appetizer für gleich zwei neue Alben. Was ist geschehen?? Es ist tragisch, denn kurz nach der Veröffentlichung der legendären "Behind the walls of sleep" MCD kam es zu einem traumatisierenden Zwischenfall: BLACK SABBATH kamen während einer U.S. Tour nach Chicago und waren schwer gefrustet, denn die Groupies hatten keinen Bock mehr auf die alten Schnarchsäcke. Da standen Sie dann also ... Corporate Death, Nefarious und Dennis the Menace. Die gemeine Vergewaltigung ihres Hits "Behind the walls of sleep" noch im Hinterkopf und einen gigantischen Tour-Samenstau in der Hose, zauderten Tony und Co. nicht lange und unsere drei Helden fielen dem brutalsten Gangrape der Metal-Geschichte zum Opfer. Es bedurfte jahrelanger Therapie durch anerkannte Psychologen, um die dynamischen Drei zu kitten. Nun wagen sie sich also wieder unter Leute, doch leider hat die Psychologie auch hier mal wieder versagt, denn der "Unabomber" ist immer noch schwer angeschlagen und hat Breitseite. Die armen Kerle können nämlich nicht nur nicht mehr sitzen (Ich sagte ja, es war ein wirklich brutaler Gangrape ... drei Monate Rock´n´Roll ohne Groupies entluden sich in 5 Minuten!!), sondern auch nicht mehr schnell spielen.Doch Gott schickte die Reinkarnation von Siggi Freud und es gab nochmal Gruppentherapie (Plumpssack geht um, Ringelpietz mit Anfassen) und die Sonne schien wieder aus dem schmerzenden Enddarm der dynamischen Drei. Mit "Dahmer" liefern uns MACABRE dann auch prompt den Beweis, daß nicht aller Tage Abend ist. Zwar ist die Scheibe nicht "Sinister Slaughter II", aber eine leckere Mischung aus den MCDs und eben "Sinister Slaughter". Sehr bunt gewürfelt (Punk, Blues, Rock, Pop und die bekannten Kinderlieder treffen auf Metal-Riffs) und auch beiliebe nicht mehr wirklich bolzig. Songs wie "Hitchhiker" oder "Dog Guts" zaubern aber ein Lächeln aufs Gesicht und "Jeffrey and the chocolate factory" kann man sogar seinen Windelbombern vorspielen. Kurz gesagt ... "Dahmer" macht verdammt Spaß und MACABRE sind mit ihrem einzigartigen Klappsmühlen-Humor wieder voll im Rennen. "Dahmer" kaufen, "Unabomber" schnell vergessen!
Karim
 
MACHETAZO - Tronos de huesos  
 
CD - VÖ 2002  
Death/Grind - Spanien -  Razorback Rec.  
 
Grundsätzlich ist beim zweiten Output von MACHETAZO alles beim Alten geblieben, allerdings gibt´s dennoch ein paar kleine veränderte Nuancen im Gesamtsound der zwei spanischen Horrorfreaks, so fällt zum einen auf, dass leider kaum noch Intros verwendet werden, was auf dem Vorgänger "Carne de Cementerio" ja noch recht kultig rüberkam. Weiterhin klingen MACHETAZO auf "Trono de Huesos" nicht nur wesentlich dunkler und bösartiger, wie es eigentlich bei nur wenigen Grindbands der Fall ist, sondern sie haben auch einiges an Härte zugelegt, da diesmal das Drumming des Schlagwerkers viel kräftiger klingt und auch um einiges zügiger geblastet wird, was somit den Songs viel mehr Druck und Wucht verleiht. Ansonsten schlachten MACHETAZO weiter den von ihnen gewohnten unkomplizierten Grindcore raus, welcher aber nie in chaotisches Goregrind-Gegurgel abdriftet, da die zwei Machetenkiller es einfach raushaben, eigenständige, abwechslungsreiche und dennoch rohe und brutale Songs zu schaffen, die irgendwo auch einige Death Metal Einflüsse erkennen lassen und somit eine Menge ungezügelter Energie entfachen. Als Covertrack hat man sich diesmal übrigens "Ace of Spades" von MOTORHEAD ausgesucht und zusätzlich den Song "Yo fui un canibal adolescente" neu eingespielt. Sehr gutes Zweitwerk also, das angenehm aus dem Einheitsbrei heraussticht.
Björn
 
 MACHINERY - Degeneration  
 
CD - VÖ 2007  
Thrash-Metal - Schweden -  Last Entertainment    
 
Der erste Gedanke, der mir bei den Schweden von MACHINERY einfiel, waren die Amis von NEVERMORE. Liegt wohl daran, das der Fünfer ebenso kräftige Riffs mit jeder Menge Groove vom Stapel lässt. Neben den fulminanten Riffing ziehen die feinen Leads ebenfalls die Aufmerksamkeit des Hörers auf sich. Auch frappierende Ähnlichkeiten liegen teilweise im Vokalbereich und der gute Michel Isberg kommt Warrel Dane schon recht nahe. Die ganze Chose hat einen recht knallharten, knackigen Sound verpasst bekommen (Necromorbus Studio), der aber manchmal vielleicht etwas zu knochentrocken daher kommt. Dennoch ist die Produktion äußerst heavy und perfekt auf die Mucke des Quintett abgestimmt. Als Anspieltipps der soliden „Degeneration“ Platte seien stellvertretend „Unholy Demon“, „Blacker Than Pain“ (mit zahlreichen Tempowechseln versehen) oder „Taste Of God“ (gelungener Mix zwischen energischen & ruhigen Parts) genannt. Wer NEVERMORE zu seine Faves zählt, der kann bei den Skandinaviern durchaus mal ein Ohr riskieren.
Michael
 
MAGDALA JU-NEN - Nanno Ingade Kounatta  
 
CD - VÖ 2009  
Doom-Metal - Japan - Bonten Rec.    
 
Doom or be doomed! Zähfließend wie Lava ergießen sich die vier überlangen Tracks aus den Lautsprechern meiner Anlage. Der dritte Song ist aber mehr eine Art experimentelle Collage bzw. spirituell angehauchter Stoff. Dabei verbrät das Trio neben traditionellen Doom Metal Elementen auch Einflüsse aus der japanischen Folklore. Alles eingebetet in dahinsiechenden, monumentalen Endlos -/Endzeitriffs. Der Gesang dieser Doom Metal Krieger aus dem Fernen Osten wird nicht jeden sofort zusagen. Klagend, voller Kummer und Kram wird dieser dargeboten. Man kann die Verzweiflung regelgerecht spüren, ja sie zieht einem buchstäblich in die tiefsten Abgründe der Seele hinab. Vom instrumentalen her macht die Truppe nichts verkehrt und schippert in sicheren Fahrwasser. Das vier Saiten Spiel ist ebenfalls sehr gut zu vernehmen. Die Produktion ist ansprechend ausgefallen, rau und trocken.....paßt perfekt zu dem dargebotenen akkustischen Ergüssen. Doom Metal Jünger wie auch Japan Metal Anhänger sollten den Dreien durchaus bei Bedarf mal Gehör schenken.
Michael
 
 MAGGOT SHOES - Shoe full of maggots  
 
CD - VÖ CD  
Death/Grind - Deutschland -  Musicaz Rec.    
 
Daß es diese Chaoten noch gibt ist ja ne Überraschung, denn ich habe zuletzt vor Jahren in Demo-Form von MAGGOT SHOES gehört. Die Süddeutschen Grinder sind bereits seit 1993 aktiv und haben zahlreiche Demos, Splits und CDs raus, zuletzt mit EMBALMING THEATRE. Auf dem kultig betitelten "A shoe full of maggots" gibts 40 Minuten Musik in recht old-schooligem Grind/Death-Flair um die Ohren gehauen. Dabei hat die Mucke einen rohen "Aus dem Bauch"-Sound, ist aber gar nicht so ballerig wie ich gedacht hätte. Man setzt auch viel auf Groove und geht mit dem Knüppel insgesamt recht sparsam um. Erinnert etwas an ältere NAPALM DEATH oder auch eine tightere Version ihrer Landsleute von DEPRESSION, mit denen die madigen Latschen natürlich auch mal eine Split raus hatten. Mitunter kommt mir die Musik auch etwas punkig vor und anhand des Bandnamens und der zahlreichen Simpsons-Samples kann man sich schon denken, daß MAGGOT SHOES sich nicht zu ernst nehmen. Zum Glück übertreiben Sie es damit aber nicht und sind weit davon entfernt Fun-Grind zu spielen. In vielen Mid-Tempo Passagen erinnern sie schon eher an eine old-schoolige Death-Metal Band und nur der Grunz/Keif-Wechselgesang gibt dem ganzen noch den grindigen Flair. Wer auf DEPRESSION und Co. steht wird hier eventuell seinen Spass dran haben. Trotz vernünftigem Sound, geht mir die Sache aber insgesamt nicht wirklich in die Ohren, da die Musik zu oft völlig abgegriffen klingt und vor allem gegen Ende der Spielzeit anfängt zu langweilen. Nicht wirklich schlecht aber eben auch nix dolles. Hören könnt ihr's selbst auf der Website der Band.
Karim
 
MAGNACULT - Synore  
 
CD - VÖ 2007  
Death/Thrash - Holland -  Rusty Cage Rec.  
 
MAGNACULT kommen aus Holland und spielen eine recht moderne und groovige Mischung aus Thrash-Metal und Hardcore, der auch mit Death-Metal und verspielten Einflüssen aufgepeppt ist. Grösstenteils bewegt man sich allerdings in schwer groovenden und straighten Sphären, die nicht selten an härtere Nu-Metal Bands wie SLIPKNOT erinnern. Entsprechend haben MAGNACULT auch einen sehr fetten Sound und einen meist brüll-schreienden Sänger, der irgendwie soundtechnisch eine fast Industrial-artige Ecke abbekommen hat. Zumindest nervt mich der Gesang sehr schnell, passt aber teilweise auch zum monotonen Feeling der Musik der Holländer. Neben dem Geschrei werden auch Death-Metal Grunzereien und cleane Einlagen wie bei „Line of attack“ eingefügt, wobei letztere den sonst doch recht einförmigen Sound von MAGNACULT erfreulich aufpeppen. Insgesamt ist mit das schwere Gegroove mit immer wieder mal leichtem Stakkato-Prog Einschlag in MESHUGGAH-Machart doch zu langweilig und speziell der Gesang nervt schnell. Damit passen MAGNACULT zwar stilistisch schon zu ihren Labelmates CYPHER und OBSIDIAN, wirken aber wesentlich unausgereifter und monotoner.. da hilft auch der wirklich fett walzende Sound nach 3 Songs nicht mehr viel.
Karim
 
 MAGNUM OPUS - Magnum Opus Demo  
 
CD - VÖ 2006  
Heavy Metal - Neuseeland - Eigenveröffentlichung    
 
Ein neues Lebenszeichen von MAGNUM OPUS aus Neuseeland. Bei den Kiwis hat sich seit ihrer letzten Demo EP einiges getan. Der Sängerin wurde empfohlen die Band zu verlassen und auch ein neuer Bassist befindet sich fortan im neuen Line Up. Für den Gesang zeichnet sich jetzt Reuben, einer der Gitarristen, verantwortlich. Eines vorweg: diese Frischzellen Kur hat der Truppe recht gut getan. Das neue Material ist wesentlich härter und heavier ausgefallen als man das vermuten konnte. Gleich der Opener „Ethereal Immortality“ ließ mich mit heruntergeklappter Fresse vor der Stereoanlage sitzen. Eine Speed-Erruption (ja das sind ja fast schon Blasts!) mit schnellen Riffing eröffnet den Song bevor es etwas getragener weitergeht. Überhaupt lebt dieser Track vom Wechselspiel zwischen ruhig und schnell/heavy. Die Leads sind wie erwartet ausgezeichnet. Durch die Bank brennen die beiden Axemen, wie schon auf dem Debüt, ein wahres Feuerwerk ab. „Stride“ und „Forest“ sind zwei erstklassige Metal/Power Tracks mittleren Tempos mit feinem, abwechslungsreichen Riffing und Sinn fürs Detail. Ihr stärkstes Stück haben sich die Neuseeländer bis zum Schluss aufgehoben. Bei „Shadow Deep“ geht es wieder härter zur Sache und phasenweise ‚blastet’ man gediegen durch die Szenerie. Selbst vereinzelte Vokalpassagen werden in fast schon deathiger Natur gegrowlt. Ansonsten bekommt man bei dem Stück feine HM Kost mit erstklassiger Gitarrenarbeit geboten. Wieder ein durch und durch gelungenes vier Song Demo, das die Wartezeit zum geplanten vollen Album im nächsten Jahr erst einmal versüßt. Kann’s kaum erwarten, bis das Teil fertig ist!
Michael
 
 
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