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Angezeigte Kategorie: "I" - Anzahl Reviews: 139
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 I DECLINE - The Ides of Riffdom  
 
CD - VÖ 2002  
Doom-Metal - U.S.A. - Eigenveröffentlichung    
 
I Decline aus Chicago haben sich auf Ihrer ersten selbstfinanzierten CD dem doomigen Metal verschrieben. Als Vergleich würde ich sofort Cathedral meets Kyuss und Trouble sagen und man kann auch ein paar Soundgarden Einflüsse aus deren „Badmotorfinger“ Ära erkennen. Die Produktion kommt in diesem Fall passender weise auch sehr dreckig und dumpf daher, so dass I DECLINE sicherlich nie eine erfolgreiche Band werden so lange sie diesen Sound spielen, jedoch merkt man das die Jungs schon ein paar Jahre zusammen musizieren, denn als Demo CD hätte ich „The Ides of Riffdom“ nicht eingestuft. Purer Undergroundstuff für Freaks aber gut gemacht, wer also auf Doom steht, dabei o.g. Bands favorisiert, sollte nicht zögern die Band unter I_decline@hotmail.com zu kontaktieren. Weitere Infos auf www.idecline.tv
Ingo
 
 I-DEF-I - Bloodlust Casualty  
 
MCD - VÖ 2006  
Metalcore - England -  Casket Music    
 
Mit I-DEF-I schickt sich eine weitere englische Kapelle an, ein Stück vom inzwischen massiv angeknabberten Metalcore-Kuchen abzubekommen. Die Band hat vorher 3 EPs rausgebracht und sich durch diverse Shows einen Namen im englischen Underground gemacht. Für ihre erste Veröffentlichung auf einem Label kann sich diese Mini dann aber auch hören lassen. Der Sound ist sehr gut und die 6 Songs hinterlassen einen sehr professionellen Eindruck Das Material ist sehr variabel aufgebaut und mit Metalcore nur bedingt beschrieben. Zwar setzt man viel auf Rhytmik und Groove mit ordentlich aggressiven Hardcore-Scream aber es ist einerseits auch Tempo im Material wie im corigen "The last element of doubt". Sehr oft erinnert es vom Gesang und den Grooves in den Aggro-Parts an PANTERA. Dem entgegengesetzt haben I-DEF-I auch eine gehörig poppige Ecke, die sich besonders in Form von sehr oft auftauchenden cleanen Gesangseinlagen äussert. Sänger Chris beherrscht sein Handwerk, denn so aggressiv seine Shouts sind, so sauber sind auch die cleanen Gesänge, die mich oft an Mike Patton bei FAITH NO MORE erinnern. Dabei sind in vielen Songs wie dem bereits erwähnten "Last element of doubt" oder "Sorrow reigns this day" richtig cleane und melodische Passagen enthalten, die mir etwas zu viel des guten sind. Andererseits wird in Songs wie dem Opener "Devil in the vein" aber auch gut rumgefrickelt und mit etwas eigenwilligeren Sounds experimentiert die stellenweise auch an Pattons wirrere Sachen bei BUNGLE oder FANTOMAS erinnern. Damit wird aber eher sparsam umgegangen und primär eher auf Eingängigkeit und variable Songstrukturen gelegt. Wer also auf eine ordentliche Metalcore-Kelle ebenso steht wie auf melodisch-poppigeren Stoff den man eher von MTV kennt, der bekommt mit "Bloodlust casualty" eine grundsolide und vor allem vielfältige Scheibe.
Karim
 
 I.N.R.I - Hyperbastard Breed  
 
CD - VÖ 2002  
Death/Thrash - Holland -  Coldblood Industries  
 
Wieder mal eine neue Kapelle aus Holland. Im Gegensatz zu Landsleuten wie SEVERE TORTURE und DISAVOWED sind die Einflüsse der 5 Heineken-Vernichter hier aber eher bei old-schooligerem und bösem Zeug zu finden. Oft erinnert mich "Hyper Bastard Breed" an diese typisch südamerikanischen Bands. Old-Schoolig, Roh, oft sehr prügelig und mit einem deutlichen Thrash-Einfluss der alten Schule, der sich vor allem in den oft SODOM-mäßigen Proll Refrains (z.B. "Shoot, Hammer and Krush"), dem straighten Riffing sowie in den meist extrem unmotivierten Griffbrett-Wichsereien (auch Soli genannt!) zeigt. Allerdings klingen I.N.R.I. keinesfalls rumpelig, sondern haben im Gegenteil sogar einen ziemlich sauberen Sound abbekommen. Der Gesang klingt dann total südamerikanisch nach dem alten Cavallera-Maxe auf Death-Metal und oft kommt eine zweite etwas Black-metallische Kreischstimme dazu. Hier und da ein MORBID ANGEL-Einschlag, vereinzelte melodische Passagen und KRISIUN-mäßiges Brachial-Geholze ... "Hyper Bastard Breed" ist eine solide Sache, klingt mir persönlich nur zu oft völlig abgegriffen Old-Schoolig. Wer aber gerade das mag, bekommt hier eine sauber produzierte Scheibe mit super Titeln wie "More ruthless than the devil" und "Candidate for the fuck of god". Also einfach mal reinhören bei Gelegenheit!
Karim
 
ICED EARTH - The melancholy E.P.  
 
MCD - VÖ 2000  
Power Metal - U.S.A. -  Century Media    
 
Der Grund, weshalb Century Media diese E.P. auf den Markt bringen erscheint mir recht fadenscheinig. Nur weil dieses Teil vor einiger Zeit als 5-Tracker in den Staaten veröffentlicht wurde? War wohl eher so’n Ding, um die Leute drüben auf die Band aufmerksam zu machen. In Europa ist das ja wohl kaum nötig. Deshalb wird jeder Fan die meisten Tracks, die hier enthalten sind, kennen. Auch wenn es hier zwei Songs mehr zu hören gibt. „Melancholy“ und „Watching Over Me“ kommen von „Something Wicked This Way Comes“, „I Died For You“ von „The Dark Saga“. Selbst die Priest Coverversion „The Ripper“ werden nicht wenige Fans zu Hause haben, erschien der Song doch auf der Digipack-Version von „The Dark Saga“. Somit bleiben drei Songs, für die man gut und gerne 20 Schleifen abdrücken muß: Der Song „Shooting Star“ stammt im Original von Bad Company und Black Sabbath werden mit „Electric Funeral“ gehuldigt. Zugegeben; beide Cover sind gelungen und an der musikalischen Qualität von Iced Earth gibt’s nichts zu mäkeln. Trotzdem erscheint diese Veröffentlichung sinnlos. Das neue Album „Horror Show“ kommt eh im Frühjahr oder Frühsommer. Bis dahin können wahre Fans sicher noch warten. Und wenn man dann ein paar Mark drauflegt, bekommt man ein ganzes Album. Lohnt sich doch eher. Bevor ich mich aber ganz in Rage schreibe, soll erwähnt werden, daß „Colors“ der siebente Song dieser E.P. ist. Is‘ `ne Live- Version, die es nicht auf „Alive In Athens“ schaffte. Nur Alles-Haben-Müsser brauchen dieses Ding. Alle anderen sollten ruhig auf’s Frühjahr warten...
Torsten
 
 ICON IN ME - Human Museum  
 
CD - VÖ 2009  
Thrash-Metal - Schweden/Russland -  Massacre Rec.    
 
Tony JJ (MAN,Transport League, C-187, Mnemic, Plantera) und Morton Löwe (The Arcane Order, Submission, Soilwork, Scarve, Hatesphere) haben anscheinend nicht genug zu tun, so kommt es, dass sie zusammen mit den Überresten der russischen Band Hostile Breed zusammen getan haben und Icon In Me gegründet haben. „Human Museum“ heißt das erste Werk der schwedisch-russischen Kollaboration. Geboten wird elf mal moderner Thrash Metal mit kleineren Industrialparts, klingt eigentlich wie alles, wo Herr JJ seine Finger im Spiel hat. Produziert wurde das ganze von Jacob Hansen, dessen Produktionen ich auch meistens zu glatt poliert finde. Fans von Tony JJ greifen zu - alle anderen hören vorher besser mal rein.
Andy
 
 IKUINEN KAAMOS - So rose the dreadful ghost  
 
CD - VÖ 2003  
Black-Metal - Finland - Eigenveröffentlichung    
 
Landschafts Fotos, die eine majestätische oder düstere Natur abbilden, sind im Black Metal ja nix neues mehr, manche Bilder mögen ja auch wirklich zur Stimmung der Musik passen, nur bei dieser selbstproduzierten Silberscheibe trifft´s nicht so ganz ins sprichwörtlich Schwarze, zumal solche Bilder auch auf schwarz/weiss kopiert wirklich schäbig und uninspiriert aussehen. Dies lässt auch gleich den richtigen Rückschluss auf die Musik dieser Finnenkapelle zu, denn hier wird einem für 22 Minuten auf 3 Tracks verteilt typisch nordische Raserei um die Ohren geweht. Der Sound geht dabei in Ordnung, nix besonderes, eher schwach und zu sauber als frostig klirrend und brachial. Ansonsten sind die Eis-Metal Kreationen von IKUINEN KAAMOS aber noch mehr oder weniger in Ordnung, denn es wird dann doch glücklicherweise auf Standardrepertoire wie Synthesizer-Schwulheit, Frauen-Gejaule und Akustik-Gebumse komplett verzichtet. Somit setzen IKUINEN KAAMOS dann wie gesagt auf treibendes DARKTHRONE Riffing ohne allerdings deren Klasse zu erreichen, denn die Finnen nerven hier doch zu sehr mit soften melancholischen Tonfolgen, die speziell auch mal in langsamen Parts sehr ausgereizt werden. Ok zum Weinen bringt man mich hier nicht, aber nerven tut´s dennoch! Komischerweise werden dann aber auch hier und da mal Riffs eingefädelt, die irgendwie um einiges energischer sind und neben weit entfernten Death Metal Parallelen auch an Werken wie EMPEROR´s „Anthems to the Welkin at Dusk“ angelehnt sein sollen (z.B bei „Sleep“), naja wie gesagt sollen…teilweise geht´s in Ordnung, doch mit EMPEROR hat das hier wirklich nicht soo viel zu tun. Aber man versucht es eben…und gibt sich Mühe…ach und eh ich es vergesse, die Vocals sind typisch nordisches Kobold Gefauche. Wie gesagt, es ist nicht grad der Bringer, aber auch nicht wieder so extrem schlecht, denn weingstens beherrschen IKUINEN KAAMOS ihre Instrumente in den Grundzügen (wobei sich bei „So Rose the Dreadfiúl Ghost“ auch ein echt schiefes Riff eingeschlichen hat), dabei sind sie um Abwechslung bemüht und setzen eher auf variable Gitarrenarbeit als auf Keyboard Gesäusel etc. Dennoch bleibt die Frage, wer schickt ernsthaft seine Flocken gen Finnland für so ´ne unspektakuläre Promo CD!?
Björn
 
 ILLDISPOSED - Kokainium  
 
CD - VÖ 2001  
Death-Metal - Dänemark -  DieHard Music  
 
So, lange Pause war angesagt .. .das Label wurde gewechselt und hier ist der Nachfolger von "There´s something rotten...". Na toll, das Cover ist ja schon mal scheiße und uninspiriert. Schwarz mit Logo?? Ist das nicht der Beginn des Abstiegs? Haben uns METALLICA das nicht schon bewiesen?? Und was soll dieses mißlungene Booklet ... sieht aus als wär der Layouter auf ganz miesem LSD hängengeblieben! Naja, nicht so oberflächlich sein ... CD rein und lauschen! Jawohl, was haben wir denn da?? ILLDISPOSED rocken wieder wie blöd und haben den Skandinavien-Melodic-Touch wieder rausgehauen, wenn man mal von "Fear Bill Gates" absieht, bei dem nicht nur der Titel stinkt! Der Rest der Scheibe ist aber hammerfett und besinnt sich wieder auf das fette Brett, daß man von "Submit" kennt und liebt. Auch der Sound ist wieder etwas rauher geworden, knallt aber wie eh und je. Kurzum ... "Kokaiinium" ist Death-Metal der ins Genick geht und kommt direkt nach "Submit", leider aber nicht davor. Irgendwas stört mich aber an der Scheibe fatal ... OK, der Humor der Saufköppe ist ja noch nie jedermanns Sache gewesen aber irgendwie kommt es hier manchmal echt so rüber als würde man verarscht werden und damit meine ich nicht nur das potthässliche Booklet, sondern leider auch den Gesang. Eigentlich war Bo ja ein immer ein Garant für kraftvolle Death-Metal Vocals und die gibt es hier auch noch ... aber was sollen denn bitte Songs wie "Intellargent" (Death-Metal Veraschung?) und "A warm welcome"?? Klingt in meinen Ohren gesanglich scheiße und ist echt schade um die Musik, denn ILLDISPOSED death-rocken das Haus immer noch gut zusammen und zaubern unmenschlich fetter Grooves aus dem Ärmel. Ach shit ... gute Scheibe aber ich verstehe euren Humor echt überhaupt nicht mehr!
Karim
 
 ILLDISPOSED - Retro  
 
CD - VÖ 2000  
Death-Metal - Dänemark -  DieHard Music  
 
Eigentlich ist "Retro" ja eine ganz große Enttäuschung für alle ILLDISPOSED-Fans, die nun schon seit langem mal auf den Nachfolger zu "Theres something rotten..." warten und nun "nur" ein schnarchlangweiliges Cover-Album bekommen. Aber halt ... ganz so einfach wollen wir es uns ja nun auch nicht machen, denn "Retro" ist das, was es vorgibt zu sein. Ich fühle mich in Zeiten zurückversetzt, wo alles noch fein und geili super war und jede CD irgendwie fett geknallt hat. Ja, damals ... damals, als alles besser war ... und unsere dänischen Alkohol-Vernichtungsmaschinen hier haben dieses Damals in einer Trackauswahl auf den Punkt gebracht, die sich gewaschen hat ... nur das beste von OBITUARY, PESTILENCE, AUTOPSY, CROMLECH (!), PARADISE LOST und auch MOTÖRHEAD und AC/DC. Diese Scheibe bockt ohne Ende, kommt im typischen ILLDISPOSED-Sound und ist durch Bo´s Stimme doppelt geil, da er auch versucht den Gesang möglichst ähnlich hinzubekommen, was ihm oft verblüffend gut gelingt. Als Lebenszeichen während der Wartezeit auf das neue Album ist "Retro" ein Prima Lückenfüller und zudem ein Hammer für jede Schredder-Party.
Karim
 
 ILLDISPOSED - There's something rotten...  
 
CD - VÖ 1998  
Death-Metal - Dänemark - Serious Ent.  
 
Es sind ja ein paar Tage seit dem Killer-Album „Submit“ vergangen und da freute es mich doch um so mehr, als ich endlich den Nachfolger dazu in den Händen hielt. Schon nach dem ersten Song ist klar, daß der versoffene Haufen noch mehr rockt. Das ist bei dem Opener „Psychic Cyclus“ aber kein Problem, denn der Song killt, groovt und hat hauptsächlich wegen Bo’s geilem Gesang immer noch eine gehörige Death-Metal Schlagseite. Es sind wieder mal ein paar Schädelknacker erster Güte vorhanden und jeder der „Submit“ schon geliebt hat kann auf jeden Fall auch hier zugreifen. Das einzige was mich etwas stört ist, daß die Band dann wenn sie tempomäßig einen Gang hochschaltet nicht mehr so brachial klingt wie zuvor, sondern eher an manche Vertreter der Melodic-Death Welle anknüpft. Wird für den einen oder anderen sicher eher ein Fortschritt sein, mir aber fehlen die heftigen Parts vom letzten Album. Dafür hat sich aber besonders bei den Soli dank dem neuen Gitarristen Tore einiges getan und auch Obergrunzer Bo Summer hat noch einen draufgelegt und sorgt für die nötige Portion Death-Metal. Hervorzuheben wäre dann noch die geniale Interpretation von MEGADETHs „Wake up dead“. Kauft euch den Scheiß also besser, damit unsere dänischen Freunde hier nicht noch verdursten ... ich verspreche euch auch, daß man sein Geld echt wesentlich schlechter anlegen kann!
Karim
 
 ILLOGO - Isteresi  
 
CD-R - VÖ 2004  
Metal/Rock - Italien - Eigenveröffentlichung    
 
Na sowas... diese Band hat keinen Namen, sondern nur ein Symbol. Der Name ILLOGO ist also eher Notbehelf zu dem kreischenden Babykopf-Symbol, das das Bandinfo schmückt. Nicht gerade konsequent von den Italienern, die man wohl auch „The band formerly known as Mario and Luigi“ nennen könnte. Wer sich schon so extravagant von den Regeln des Musikerlebens trennt, macht naheliegenderweise auch keine Standard-Musik. Woher die Band im Info ihre vorgehaltenen Grind und Black- sowie Death-Metal Einflüsse nimmt, die auch in vielen Reviews zitiert wurden, bleibt mir ein Rätsel. Abgesehen vom dritten Song, der tatsächlich etwas grindet und mager-kraftlosen Death-Metal Gesang bietet ist dieser Einfluss auf dieser 4-Songs CD-R eher einer von vielen und läuft am Rande.
Klar ist, daß ILLOGO nix für den Standard-Metaller oder Grinder sind. Die Mucke ist eigenwillig, oft schräg und vor allem schwer einzuordnen. Der Opener erinnert mich musikalisch derbst an diverse Noise-Rock Sachen und kommt mit heiser-grunzigem und dominierend kreischigerem Gesang (irgendwo zwischen Black-Metal und Hardcore). Die Gitarren sind eher angezerrt als verzerrt und Dissonanzen werden teilweise fast geschrummelt. Für Noise-Rock ist das ganze aber doch wieder zu schräg, denn einiges klingt fast etwas jazzig und zudem setzt die Band auch noch etwas lärmig-elektronische Samples ein. Kreuzt also Noise-Rock mit den langsam-dissonanten DILLINGER-Sachen, etwas Elektronik dazu und fertig ist der erste Song. Song zwei besteht zu 70% aus Ambient-artigen Soundflächen, die wirklich fett atmosphärisch kommen. Erinnert fast an Sachen vom „Traffic“-Soundtrack und würde mir als ganze Scheibe gut zum relaxen gefallen. Zwischendrin kommt dann wieder etwas, das stilistisch dem ersten Song gleicht. Song drei ist kurz und knackig und führt die erwähnten Grind/Death Einflüsse auch mal aus, die Gitarren machen aber fast das gleiche wie sonst auch... dissonant und angezerrt sein! Der letzte Song mischt dem ganzen dann wieder eine ruhigere, fast etwas doomige Atmosphäre hinzu. Entfernt könnte das Freunde von noisig-doomigem Zeug mit Esoterik-Touch a la KHANATE gefallen. Was den erwähnten Black-Metal Einfluss angeht, so ist dieser in allen Songs marginal und für mich maximal in Richtung von Avantgarde-Blackern a la VED BUENS ENDE und Co. nachvollziehbar. Nicht leicht zu beschreiben aber deshalb noch lange nicht der Innovationsbrecher, der mich vom Hocker haut. Einiges ist verdammt fett und speziell die Elektronik-Sachen wissen zu gefallen. Mir ist das ganze aber echt zu noise-rockig und abgesehen vom Gesang zu wenig hart. Wer es schräg und eigen mag, sollte der Band aber ruhig mal ein Ohr leihen. Musikalisch und produktions-technisch ist „Isteresi“ nämlich absolut rund für eine Eigenveröffentlichung.
Karim
 
 
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