laermbelaestigung.zine

interviews on tour news reviews printzine
    
   H407
   HACRIDE
   HAEMORRHAGE
   HAEMORRHAGE
   HAEMORRHAGE
   HAEMORRHAGE
   HAEMORRHAGE
   HAEMORRHAGE
   HAIEETA
   HANGMANS CHAIR
NEWS 1 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Suche:  nur Wortanfang Stil:  [?]  
Angezeigte Kategorie: "H" - Anzahl Reviews: 131
H40-HAN  HAN-HAR  HAR-HAT  HAT-HEA  HEA-HEC  HEL-HEL  HEL-HER  HER-HID  HID-HIM  HIR-HOR  HOR-HOU  HOU-HYA  HYE-HYP  HYP
 

 H407 - Split mit AGATHOCLES  
 
CD - VÖ 2006  
Death/Grind - Polen/Belgien -  Apathic View Rec.    
 
Mit dieser Veröffentlichung schreiben sich die belgischen Mincecoreler AGATHOCLES eine weitere Split in ihre eh schon lange Diskographie. Diesmal dabei sind die polnischen Grinder H407, die den Anfang auf dieser "For what? For who?" betitelten Split und liefer 13 Songs in der Schnittmenge aus rohem Grind mit Death-Metal und Punk-Ecke ab. Dabei bewegt sich die Musik neben rohem Gehacke auch oft im Mid-Tempo Bereich, wo sie mit einer ziemlichen Steifheit und Rumpeligkeit negativ auffällt. Allgemein ist der Spass eh nur was für Leute, die es roh und mässig produziert und leicht punkig mögen. Die Riffs sind oft turbo abgelutscht und erinnern über weite Strecken an schlechte Death-Metal Demo-Bands. Gesanglich wird zwischen einem crustigen Grunzer und einem punkigen Röchler gewechselt, wobei speziell letzterer auch alles andere als überzeugend ist. Insgesamt also reichlich verzichtbar, was hier von Seite der Polen geboten wird.
Wenn dann AGATHOCLES mit ihrem Teil der Split loslegen, klingen H407 nachträglich gleich viel besser. Der Sound ist hundsmiserabel, das Schlagzeug klötert wie die Hölle und wenn ich mich nicht irre handelt es sich hier um Live-Aufnahmen. Keine Ahung wer die braucht, denn der Gesang ist echt obernervig. AGATHOCLES-Fans wird eine weitere Split wahrscheinlich eh nicht stören, aber alle anderen finden dutzende bessere Grind/Punk-Scheiben als diese.
Karim
 
 HACRIDE - Amoeba  
 
CD - VÖ 2007  
Death/Thrash - Frankreich -  Listenable Rec.  
 
Die Franzosen HACRIDE legen mit "Amoeba" ihr bereits zweites Album auf Listenable Records vor. Das Debüt kenne ich nicht, kann insofern nicht sagen inwieweit die Band sich entwickelt hat, aber vom ersten Song an ist klar, daß HACRIDE recht gut ins Listenable Programm passen. Erwartungsgemäss wird qualitative und anspruchsvolle Musik in schön fettem Sound geboten, die zwischen Power und Progessivität gekonnt spreizt und Freunden von anderen Labelmates a la SCARVE, THEORY IN PRACTICE und Co. nicht auf die Nerven gehen sollte. Der Stil der Band vereint unüberhörbare Einflüsse von MESHUGGAH von den vertrackten und oft Stakkato-artigen Rhytmen, STRAPPING YOUNG LAD vom Einsatz des klaren Gesangs und der monumentalen Atmosphäre sowie der Power von modernen skandinavischen Death/Thrash Kapellen. Songs wie "Fate" ballern da nämlich nicht übel nach vorne und der Gesang ist auch schön aggresiv Richtung MESHUGGAH-Shouts. Dazu kommen immer wieder sehr progressive Elemente und Experimente wie bei dem Flamenco-meets-Nu-Metal-meets-Prog-Song "Zambra" und Soundspielereien, die mal Atmosphäre und mal die SYL-Soundwand in das Material einweben. Das ganze wie immer spieltechnisch wie auch vom transparenten und doch schön druckvollen Sound auf höchstem Niveau. Für alle, dies es technisch, vielfältig und mit Wumms mögen sollte ein Reinhören in "Amoeba" also ruhig mal auf die To-Do-Liste gesetzt werden.
Karim
 
 HAEMORRHAGE - The singles collection  
 
CD - VÖ 2007  
Grindcore - Spanien -  Power it up  
 
Feine Sache dies, die nicht vieler Worte bedarf. Auf dieser CD wird ein Überblick über die fleissigen Spanier und ihre Split-Single Aktivitäten geboten, der sich mit 57 Minuten Spielzeit und 34 Songs sehen bzw. hören lassen kann. Das Material ist von Split-Singles aus der Zeit zwischen 1995 und 2005 mit illustren Kollegen wie DENAK, CHRIST DENIED, GROINCHURN, NUNSLAUGHTER oder INGROWING zusammengestellt und wechselt vom Sound natürlich, geht aber an sich meist klar, zumal bei dem alten Material auch die Mucke deutlich runziger klingt. Das schöne an der Scheibe (und bei vielen Power it up Veröffentlichung hat mir das gefehlt) ist ein liebevolles Booklet mit Covern, Fotos und Infos zu jeder Split-Veröffentlichung, die hier verwurstet wurde. Für Fans der spanischen Pathologen-Grinder, die nicht über alle Singles in der Sammlung verfügen ist das Ding also allemal empfehlenswert und vor allem auch ein schöner Eindruck der Entwicklung eines mitunter krassen CARCASS-Klons zu durchaus eigenem Sound ohne den Stil nennenswert zu ändern.
Karim
 
 HAEMORRHAGE - Apology for pathology  
 
CD - VÖ 2006  
Death/Grind - Spanien -  Morbid Rec.  
 
Spanien sudelt wieder um sich und seziert in fröhlichem Weiss/Rot auf ein neues in der Pathologie-Grind Geschichte herum. Wenn HAEMORRHAGE ein Album raushauen erwartet man auch keine Innovations-Rekorde, insofern wird auch kein Fan der Spanier ein Problem mit "Apology for pathology" haben. Die Band mischt immer noch Grind im Stil alter CARCASS oder EXHUMED mit einem gehörig Gore-Grindigen Flair und den entsprechenden Grooves. Die 14 Songs sind prügelig und roh, binden aber immer passende Grooves und Breaks ein, die das Material auflockern. Natürlich ähnelt sich der Großteil der Songs massiv, aber das wird niemanden stören der sich nicht auch schon vorher dran gestört hat. Gesanglich wird die Pathologie Pflichtnummer mit Wechselgesang zwischen hysterischem Schreihals und Krümelmonsters Klospülung geboten, die auch mal etwas Fun-mässige Glugger-Einschübe wie bei "Excruciating Denervation..." bietet. Auch wenn in Songs wie "Edible Necrotonomy" CARCASS noch derb um die Ecke gucken, muß man HAEMORRHAGE zugestehen sich ihren Stil zusammengeschustert zu haben und alles andere als ein Klon zu sein. Bei einem Song wie "Surgical Extravaganza" wird auch mal etwas gerockt und der Grindknüppel aufgelockert... also alles beim alten an der Grind-Front. Sicher kein Meilenstein aber ein solides Grindfest in der Pathologie.
Karim
 
 HAEMORRHAGE - Split mit IMPALED  
 
CD - VÖ 2003  
Death/Grind - Spanien/U.S.A. -  Razorback Rec.  
 
Kick Ass! Hier haben sich ja genau die richtigen Psychopathen für eine Split-CD getroffen und das beste daran ist, daß es sich hier um kein Materialrecycling handelt. Den Käufer erwarten 4 neue Songs der spanischen Patho-Grinder HAEMORRHAGE inklusive einer Cover-Version des GRAVE-Klassikers "Deformed" sowie 6 neue Songs von IMPALED. Letztere haben mit REPULSIONs "Helga lost her head" ebenfalls einen Cover-Track eingehämmert, der auch gut passt, da man sich anscheinend gedacht hat, daß die Songs für diese Split ruhig etwas roher sein dürfen. Das Material der Amis klingt verglichen mit "Mondo Medicale" deutlich geradliniger, old-schooliger und bis auf einige kurze Soli weniger melodisch. Ist aber scheißegal, weil es gut Arsch tritt und auch gut zu den Songs ihrer spanischen Kollegen passt. Die HAEMORRHAGE Songs sind wie gewohnt geradeaus und immer volles Tempo nach vorne mit einigen langsameren Parts als Verschnaufern dazwischen, die wie bei "In the name of Sanity" auch gut ins Genick gehen. Der Wechselgesang zwischen Lugubrious heiseren Vocals und dem dem tiefen Gegrunze kommt auch ziemlich cool und der Vergleich mit CARCASS haut zwar sicher noch hin, aber HAEMORRHAGE machen inzwischen schon ihr Ding. Die 4 Songs sind ein schönes kurzweiliges Vergnügen und IMPALED rocken eh und haben hier mit "Deranged" auch einen echten Hit dabei. Leider habe ich kein Info zu der Scheibe aber man scheint sich passend zum Titel "Dementia Rex" und der Cover-Anlehnung an IRON MAIDENs "Piece of Mind" (hier natürlich Grind!) textlich auf das Thema Irrenanstalt geeinigt zu haben (der Pathologe hat natürlich auch hier genug zu tun!). Dazu gibt es dann von HAEMORRHAGEs Luisma wieder eine nette Zeichnung sowie die bekannt amüsanten Fotos von IMPALED. Coole Split, die gut die Ohren durchspült.
Karim
 
 HAEMORRHAGE - Morgue sweet home  
 
CD - VÖ 2002  
Death/Grind - Spanien -  Morbid Rec.  
 
Endlich, HAEMORRHAGE, die spanischen Goregrind Helden, die eigentlich mit keiner anderen Band zu vergleichen sind und mit "Grume" eine der geilsten Scheiben dieser eitrigen Musikgattung geschaffen haben, sind zurück aus ihrem Leichenschauhaus, um die Welt in ca.36 min. mit 14 pathologischen Goregrind Hymnen über allerlei morbide Szenerien zu verschmutzen. Und meine Fresse, enttäuschen werden sie mit dieser Scheibe garantiert keinen, denn so stark wie auf "Morgue Sweet Home" waren HAEMORRHAGE eigentlich noch nie (na gut, ausser bei "Grume"), besonders der Sound klingt zum ersten Mal richtig heftig und gibt der Band einiges an Härte dazu, was der Vorgänger "Anatomical Inferno" vermissen lies. Musikalisch sind sich die Spanier treu geblieben, dass heißt, es wird immer noch direkter, abwechslungsreicher und in "gesundem" Maße kontrollierter Goregrind mit einer Menge Geknüppel aber auch viel Midtempo geboten. Doch auch hier klingt alles irgendwie noch besser als zuvor. Man, die Scheibe ist wirklich cool, und so sehe ich keinen Grund warum nicht jeder Hobby-Pathologe und Freizeit-Sezierer sich "Morgue Sweet Home" zulegen sollte.
Björn
 
 HAEMORRHAGE - Grume  
 
CD - VÖ 1999  
Death/Grind - Spanien -  Morbid Rec.  
 
Mit der Debüt der spanischen Splatter-Grinder von HEMORRHAGE konnte ich überhaupt nichts anfangen, aber „Grume“ kommt da schon um einiges besser, da es nicht so unstrukturiert und mies produziert ist wie „Emetic Cult“. Oftmals erinnert es an alte CARCASS-Sachen und Titel wie „Putrescent Necromorphism“ erinnern ja auch ziemlich an die ollen Pathologen-Onkel. Worum es sich bei den Song „Decom-Posers“ handelt würde mich ja schon noch mal interessieren. Ansonsten sollte alles klar sein ... Snare-Attacken, Grunz- und Kreischgesang abwechselnd und einige CARACAeske Riffs könnten für Fans ein gefundenes Fressen sein. Vielleicht gibt es ja in der CD (ich habe nur eine Promo!!) auch Texte und nette Matsch-Bildchen ... das Auge hört ja schließlich mit !!
Karim
 
 HAEMORRHAGE - Anatomical Inferno  
 
CD - VÖ 1998  
Death/Grind - Spanien -  Morbid Rec.  
 
Mensch, der Fronter gibt ja Laute von sich, daß man denken könnte, seine mittägliche Fischpfanne war vergammelt. Alles mehr oder weniger beim alten bei den spanischen Pathologen von HAEMORRHAGE, die nach wie vor dem Death/Grind mit hörbarem CARCASS-Einfluß frönen. Mir persönlich sagt „Anatomical Inferno“ wieder ein Stück mehr zu als der Vorgänger, da man sich doch wieder einen Tick vielfältiger gibt und nicht permanent Grind-Crustet, sondern auch angenehme Verschnaufpausen bietet. Fans werden eh zugreifen und wem bei „Grume“ noch der Kick fehlte, der kann der Band ja noch mal ein Ohr leihen. Da ich nur eine Promo habe, kann ich weder zu Lyrics noch zum Artwork was sagen, aber ich will doch hoffen, daß man wieder ein paar nette Erinnerungs-Fotos aus der Pathologie abgedruckt hat.
Karim
 
 HAIEETA - Mvemjsun  
 
CD - VÖ 2007  
Metal/Rock - Irland - Eigenveröffentlichung    
 
Tippfehler? Mitnichten. Obskure one-man Black Metal Band? Nope. Verspäteter KYUSS-Clone? Jupp. Ganz richtig hinter diesem frechem Bandnamen und noch frecherem Albumtitel (Technisch gesehen, handelt es sich hier um eine Demo, aber bei 39 Minuten Spielzeit, sag ich mal Album dazu.) handelt es sich um eine Truppe, die wohl zu gleicher Maßen den Grüngerollten sowie den grüngefärbten Bierflaschen anhängt. Denn hier werden sehr starke Blues For the Red Sun-Parallelen gezogen, wobei die spacigen Jams immer wieder mit nach Vorne gehendem traditionellem Doommetal aufgelockert werden.
Die Stimme des Sängers Dimi ist schon sehr arg an John Garcia angelehnt, ums positiv auszudrücken. Dimi reicht leider noch nicht an seine Ausdrucksfähigkeit heran, weswegen er wohl eher seine eigene Identität als Sänger entwickeln sollte (Mein persönlicher Favorit in diesem Genre ist immer noch der Ben von BEATEN BACK TO PURE – so eine Whisky-Rauch-Stimme passt einfach am Besten zum Genre). Eigentlich ist zu dieser Scheibe gar nicht mehr zu sagen. Alles schon mal gehört – in solch traditionellem Doommetal geht’s sowieso eigentlich immer nur ums Gefühl, denn die Riffs sind ja schon eher simpler (und das ist auch gut so!). Die Iren haben definitiv Potential. Genauso altmodisch wie Doom oft ist, genauso wird’s nie aus der Mode kommen. Ein Kasten Bier als Gage wird sich irgendwo schon immer finden und dass man sogar moderat erfolgreich damit sein kann, beweisen uns ja HIGH ON FIRE immer wieder aufs Neue. Also unterm Schlussstrich eine ausserordentluich nette Sache und Doom und Stonerfreunden ans Herz gelegt, falls sie drüber stolpern. Ich behalt sie auf jeden Fall im Auge (falls sie wirklich diesen etwas behäbigen Namen behalten sollten…)Das lange Abschlusslied mit ca. 15 Minuten wird auch noch mal so richtig sludgy.
Henrik
 
 HANGMANS CHAIR - A Lament for the Addicts  
 
CD - VÖ 2007  
Doom-Metal - Frankreich -  Bones Brigade    
 
Mein lieber Herr Gesangsverein, nach HORRORS OF THE BLACK MUSEUM weht mir schon die zweite geniale Doom-Scheibe aus Frankreich in einem Jahr vor die Tür. Besitzen HORRORS die Ausgeflipptheit, die man oftmals mit der französischen Szene verbindet, sind HANGMAN’S CHAIR jedoch von einem anderen Kaliber. Wenn man es nicht wüsste, würde man denken, dass dieses Quintett aus den Wüstengegenden der Südstaaten kommen muss. Die Mucke geht auf jeden Fall in Richtung des Stoner-Dooms. Nun haben wir’s aber mit keinem herkömmlichen KYUSS-Klon zu tun. Vielmehr stehen der bluesige Sound mancher Doom-Bands und auch der traditionelle Doom Pate. Oftmals werden HANGMAN’S CHAIR mit ALICE IN CHAINS verglichen. Zwar gibt es einige Parallelen, doch der Zusammenhang ist völlig übertrieben. AIC waren nie so heavy und jammig wie diese Rabauken aus den südöstlichen Vorstädten von Paris. Gut, die Stimme erinnert manchmal etwas an Layne Staley, aber genauso gut kann man da auch Lou Gorra von HALFWAY TO GONE als Vergleich nennen (mit denen HANGMAN’S CHAIR sicher eine Bühne teilen könnten).
Die Band zeichnet sich damit aus, dass sie es schafft die wirklich langsamen, tief verzweifelt klingenden Lieder wie etwa No Rest I’ve Found nahtlos an mehr rockende Nummern wie Deep in the Bottle anzuknüpfen. Bei letzterem taucht auch der gute alte Heavy Metal auf und hat mit dem Refrain „A Whisky Suicide“ mit einem Ohrwurm dienen kann.
Bei (A Lament for…) The Addicts kann man eigentlich kein Haar in der Suppe finden. Dies ist einfach nur guter Doom mit Südstaaten und Stoner-Untertönen. Sie haben übrigens auch schon eine Split mit EIBON draußen, was ja auch schon mal eine Hausnummer ist. Für Fans des Genres ein fantastischer Griff!
Henrik
 
 
H40-HAN  HAN-HAR  HAR-HAT  HAT-HEA  HEA-HEC  HEL-HEL  HEL-HER  HER-HID  HID-HIM  HIR-HOR  HOR-HOU  HOU-HYA  HYE-HYP  HYP