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Angezeigte Kategorie: "D" - Anzahl Reviews: 325
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 D-X - D-X  
 
MCD - VÖ 2005  
Heavy Metal - Japan - Eigenveröffentlichung    
 
Zwei Mitglieder von D-X stehen auch bei den starken THUMBING in Lohn und Brot und dies ist schon mal ein Zeichen von Qualität. Das Quartett bietet ebenfalls kraftvollen Heavy Metal, jedoch schifft man etwas in anderen Gewässern als oben genannte Truppe. Der Vierer bietet uns eine recht eigenständige Mischung aus traditionellen, US beeinflussten Metal, einer Prise Sleaze a la SKID ROW und Konsorten sowie eine gute Dosis typischen Nippon Stahl. Das alles zusammen gibt eine höchst interessant Legierung. Die Gitarrenarbeit ist dank sechs Saiten Hexer Hiko wieder vom allerfeinsten und äußerst solide. Unterstützung findet der Meister von einer dynamischen Rhythmussektion, die den sechs Songs den notwendigen Punch verleihen. Die Stücke gehen gut ins Ohr ohne jedoch all zu verwässert zu sein. Der Opener „Like A...“ hat einen hervorragenden, eingängigen Chorus und zusammen mit dem treibenden Beat bildet dieser Track einen guten Einstand. Überhaupt werden die Tracks im gehoben mittleren Tempo gespielt und wissen so recht gut zu munden. „Big Dream“ hat den wohl deutlichsten Sleaze oder Rock`n`Roll Einschlag, weiß aber dennoch zu gefallen. Natürlich darf ein ruhiger Track nicht fehlen und mit „Rain“ hat man diesen dann auch mit im Gepäck. Auch ein Beweis, dass Balladen oder Halbballaden nicht ganz so sülzig sein müssen. Ein kraftvoller Rocker macht dann nach etwas mehr als einer halben Stunde den Abschluss einer feinen Minischeiblette. Sänger Takuma gefällt mir mit seiner angerauten, eigenen Art zu singen auch recht gut. Die Produktion der sechs Songs kann als gelungen angesehen werden und kommt dynamisch aus den Boxen geschlittert. Japan Metal Freunde sollten diese Formation bei Gelegenheit durchaus einmal anchecken.
Michael
 
DAEMON - Eye for an eye  
 
CD - VÖ 2002  
Death/Thrash - Dänemark/U.S.A. -  DieHard Music  
 
Daemon gibt es noch, Cool! dachte ich. Zudem auch Gene Hoglan für die Drums auf diesem Album verantwortlich ist. Nach dem Intro geht es dann mit "Gone Forever" auch gleich richtig nach vorne los und man merkt das sich Daemon ein wenig mehr in Richtung Thrash Metal versteift haben und den old-school Death Metal Sound der ersten beiden Alben hinter sich gelassen haben. Was dann aber kommt, haut mich dann gar nicht mehr vom Sockel, denn irgendwie verlaufen sich die Jungs irgendwo zwischen Nu-Metal möchtegern Thrashkombos wie Machine Head oder auch der Hauptband der Jungs - Konkhra - und grooven mir viel zu sehr ab, ohne dabei zu überzeugen. Gene Hoglan kann da leider auch nicht mehr viel retten, so dass ich nur zu dem Fazit kommen kann, das Daemon sich lieber hätten auflösen sollen, denn dies könnte auch ein neues Konkhra Album sein, die ja schon lange in total unwichtigen Neo Thrash Soundgefilden gefangen sind und zweifelhaft nach Erfolg suchen. Dieses Album ist super langweilig und hat eigentlich nicht einen Höhepunkt. Wer aber trotzdem mal reinhören will, sollte sich die etwas schnelleren Tracks wie den Opener "Gone Forever", "The Beating" oder "Tailgunner" anhören, die einigermaßen klingen aber auch höchstens Mittelmaß darstellen.
Ingo
 
DAEMON - Seven deadly sins  
 
CD - VÖ 1996  
Death-Metal - Schweden -  DieHard Music    
 
DAEMON ist ein „Best of Scandinavia“-Special für alle die Projekte ihrer Lieblings-Musiker eh blind kaufen. Produziert wurde „Seven deadly Sins“ von Fred Estby im Sunlight und die Band besteht aus Anders Lundmark von KONKHRA,Nicke von ENTOMBED und einem anderen Heini. Angeblich ist der einzige Grund für die Existenz DAEMONs, daß Anders Ideen hatte, die er nicht bei KONKHRA verbraten konnte und daß er endlich mal mit Nicke Musik machen wollte. Klassischer Death-metal ist das hier nur bedingt, denn die Sosse ist zwar straight, hat aber zuviel Groove und rockige Riffs waren wohl damals im Death-Metal eher verpönt. Der Sound klingt aber recht old-schoolig und ist entsprechend matschig. Im Endeffekt ist „Seven Deadly Sins“ aber nur ein mittelmäßiges Death-Metal Album, daß immer noch genug nach KONKHRA klingt ... nur ein Stück langweiliger. Ich weiß also nicht, was der Scheiß hier soll, denn ich finde eine Spielzeit von 25 Min (nach Abzug aller blöden Pausen) ziemlich frech. Die Ausrede ist dann wohl, daß das ja ein konzept-Album zum film „Sieben“ sein soll ... das hat aber niemanden daran geändert einen achten „Song“ ohne Sinn und Verstand aufzunehmen. So lange, wie dieses Album als KONKHRA/ENTOMBED-Projekt angekündigt war sieht mir das hier nach Geldschneiderei aus. Schlecht ist DAEMON zwar nicht, aber überflüssig und das Preis/Leistungs-Verhältnis ist auch eher eine Frechheit. Ist ungefähr so unnötig wie die KONKHRA Live-CD ... aber hauptsache immer schön was auf den Markt schmeißen, Jungs.
Karim
 
 DAEMONLORD - Of war and hate  
 
CD - VÖ 2005  
Black-Metal - Spanien -  Ketzer Rec.    
 
Rohes Highspeed Black Metal Gekloppe nach dem Motto “Ich vermöbel Dich schneller als der Schall” knallen uns DAEMONLORD auf die verwelkten Lauscher. Ich muss gestehen, mir gefällt diese Scheibe mit jedem weiteren Durchlauf besser und das mit Hilfe eines Drum Computers eingeholzte Material der Basken macht so richtig Spaß. Man muss halt nur auf totales Inferno ohne viel Kompromisse stehen. Ketzer Records haben dieses Album wieder neu augegelegt, da die Erstpressung auf Wolf Records in der Zwischenzeit total ausverkauft ist. Irgendwie schafft es das Duo mit einfach gestrickten, eingängigen Riffs zu begeistern. Sänger Egnar wütet am Mikro, dass es fast schon nicht mehr normal ist. Sein Gesang kann man in etwa mit einem tollwütigen, keifenden Werwolf vergleichen. Die durch und durch schnellen Tracks besitzen u.a. irgendwie einen leichten griechischen Touch, wie man ihn von Bands aus Hellas zu Beginn und Mitte der 90er gewohnt war, eben nur etwas schneller dargeboten. Meine Vermutung scheint diesbezüglich bestätigt zu werden, gibt das apokalyptische Duo doch mein absolutes Lieblingsstück von THOU ART LORD „The Era Of Satan Rising“ in einer absolut höllischen Version zum Besten. Killer! Wer also mal ne Black Metal Vollbedienung braucht, kann sich auf jeden Fall einmal Tracks wie „Demonic Lord Of War“, „The Voice“, „Night’s Backbone“ oder eben die erwähnte Coverversion reinziehen. Auch wenn die Platte wohl nur eher Puristen ansprechen wird, die aber können mit dem Teil auf jeden Fall nichts falsch machen.
Michael
 
DAGORLAD - The end of dark ages  
 
CD - VÖ 2001  
Black-Metal - Holland -  LSP Company    
 
Diese Band(?) bzw. Projekt ist mir schon einmal in die Finger gekommen, damals noch auf Mascot Records und die Musik erinnerte mich an eher an ein Soundtrack eines spacigen Horror B-Movies als an einem Ambiente Black Metal Opus wie es so schön im Info beschrieben wird. Nun ja, auch diesmal wird wieder ordentlich am Knöpfchen gedreht, doch diesmal mehr mit Verstand wie es mir erscheint. Jeder Song wird durch ein orchestrales Keyboardintro eingeleitet, doch dann werden doch tatsächlich einige E-Gitarren hinzugefügt, und auch Black Metal Stimmen erscheinen, so dass man DAGORLAD durchaus mit Black Metal in Verbindung bringen kann. Allerdings gibt es schon Bands wie Bal-Sagoth oder auch Cradle of Filth, die diese Horrorthematik bzw. filmmusikartigen Arrangements mehr als ausgeschlachtet haben und somit finde ich das DAGORLAD mit ihrer Musik ein wenig der Zeit hinterherhinken. Klar, es gibt einige coole Passagen wie z.B. auf "The Bulls of Itaros", wo mich die Chöre schon etwas an Therion erinnern, doch o.g. Bands haben das schon vorher viel besser gemacht, so dass ich DAGORLAD nur denjenigen empfehlen kann, die wirklich alles kaufen müssen. Qualitativ wie gesagt nicht schlecht, doch aufgrund mangelnder Originalität sollte man wirklich vorher reinhören.
Ingo
 
 DAM - The difference engine  
 
CD - VÖ 2007  
Death/Black - England -  Candlelight  
 
Na, da legen die Engländer ja gleich wieder ordentlich verwirrend los. Das neue Album "The difference engine" fängt arg Black-Metal lastig um sich nach kurzem Schock wieder voll zwischen die Stühle zu setzen. Verspieltere Death-Metal Riffs, melodische Death/Black-Elemente, angethrashte Passagen und auch wieder rockige Einlagen... schon im Opener zeigen DAM, daß sie sich erneut keinen Konventionen beugen wollen. Da kommt zum CELTIC FROST Feeling auch mal melodischer bis gesprochener Gesang, der mir allerdings so überhaupt nicht in die Ohren gehen will. Die angerockten Gesangspassagen hätte man doch einem Sänger überlassen sollen, der es drauf hat, so zieht es die Scheibe dann doch immer mal wieder ziemlich runter. Überhaupt hat man sich mit dem Titeltrack nicht unbedingt den besten Song als Opener ausgesucht und für meinen Geschmack zieht die Scheibe mit zunehmender Spielzeit an. "Eyeballing" hätte auch gut auf dem Vorgänger-Album auftauchen können und vermischt sehr thrashiges Grundfeeling mit schön treibend rockigen Riffs. Tempo-mässig legen DAM hier teilweise auch ganz schön einen vor (z.B. beim rohen und prügeligen "Made of beasts"), kommen aber in den Hyperblastereien etwas steif daher. Ich würde das Argument durchaus verstehen, daß DAM sich offenbar nicht so recht für einen Stil entscheiden können, denn die Mischung ist schon recht wild und hängt immer mal arg zu bestimmten Einflüssen über. Besonders schlimm finde ich da den ziemlich deutlich bei DEATH abgeschauten Song "Mirror Image ritual", der zwar auch zu den typischen DAM Trademarks wechselt aber dann gar mit fast Pagan-Metal artigem Gesang aufwartet und mich vollends nervt.
Damit dürften DAM noch deutlich mehr Leute verschrecken als auf dem Vorgänger, der für meinen Geschmack nicht so wild arrangiert war wie "The difference engine". Die Komponenten sind weitestgehend die gleichen geblieben. Es sind auch einfach zu viele coole Parts auf der Scheibe verwurstet als daß ich sie nicht mögen würde aber leider sind auch ebenso einige Elemente im Sound, die mir wie der Gesang und das übertriebene Gewechsel von Band zu Stil zu anderer Band weniger gefallen. Schade drum, denn irgendwie vereinen DAM das old-schoolige Feeling von CELTIC FROST und alten Death-Metal Helden mit modernerem Sound der melodischen Death/Black-Schule aus Skandinavien und leicht angeproggten Einflüssen ganz gut... weniger wäre allerdings für meinen Geschmack mehr. Z.B. ist der Überhang zum schleppenden Feeling in den letzten Songs auch sehr auffällig verglichen mit den Tempo-Ausbrüchen im ersten Drittel. Einfach mal reinhören... wer sich aber alle angesprochenen Elemente in einem extrem bunten Cocktail vorstellen kann, sollte sich DAM auf jeden Fall mal anhören wenn ihm auch das Debüt noch nicht bekannt ist.
Karim
 
 DAM - Purity the darwinian paradox  
 
CD - VÖ 2005  
Death/Thrash - England -  Candlelight  
 
Abgefahren, ich habe keine Ahnung was die Engländer DAM hier auf ihrem Debüt genau verzapfen aber es ist verdammt cool. Die Jungs mischen Death-, Thrash- und Black-Metal Elemente zu einem Sound zusammen, der scheiss-oldschoolig und böse klingt und gleichzeitig passend zum dem hebräischen entliehenen Bandnamen irgendwie frisch und eigen im Gehirn ankommt. Ich will verdammt sein, aber ich gebe zu schon lange keinen so grossen Spass an so fetten Killer-Riffs wie im Mittelteil des Openers "Spiritual void" gehabt zu haben. Besonders geil finde ich die moderne Adaption dieses geilen CELTIC FROST Feelings, das hier ständig in den Songs auftaucht und auch der Gesang klingt herrlich räudig rausgeschnoddert und ursprünglich böse. Kaum erwirscht man sich aber dabei, wie man anfängt zu moshigen CELTIC FROST Riffs mitzunicken, gehts dann auch schon im Black-Metal Blaststil weiter oder man bedient sich klarer Einflüsse des modernen schwedischen Thrash/Death a la CARNAL FORGE, AT THE GATES und Co., der natürlich auch öfter mal eine melodische Note hat. Die Songs sind also allesamt sehr bunt aufgebaut und pendeln sehr gekonnt zwischen Geblaste, Up-Tempo Gethrashe und einer gehörigen Portion old-schooligem Mid-Tempo, das heftigst in den Nacken geht. Dabei scheinen mir die Engländer auch ein Fass räudigsten Rock aufgesaugt zu haben. Hört euch mal den bereits abgefeierten Opener oder "No god with me" an. Wie geil ist denn das bitte? Besonders offensichtlich wirds, wenn bei Songs wie "Come to dust" klarer Gesang eingesetzt wird und die Band plötzlich wie eine extrem tiefergestimmte Version von KYUSS meets CELTIC FROST klingt. Apropos klarer Gesang... überhaupt sind DAM trotz ihres voll old-schooligen Eindrucks weit weg davon konservative 80er/90er-Pfade weiter auszutrampeln. Auf "Purity.." wird schon recht ausgiebig mit diversesten Einflüssen experimentiert. Da kommen doomige Elemente vor, dann wird gefrickelt und gebreakt, oft klingt es fast noisig und ein paar Sample-Spielereien lockern den Sound ebenso auf wie vereinzelte akustische Einlagen. Ein Song wie "Frightening and obscene" klingt dann sehr Black-Metal lastig inklusive aller Zutaten vom treibendem Stampfen, den Gitarrenharmonien und dem Geballer. DAM machen aber immer ihr Ding und auch dieser Song bringt in 6 Minuten immer noch vielfältige Einflüsse ein, unter denen auch ihre Landsleute CARCASS hervorklingen. Genau denen salutiert man dann zum Abschied mit "Forensic Clinicism" von der passendsten aller CARCASS-Scheiben noch mit einer kultig-thrashigen Version des überlangen Songs. Überlang in der heutigen 25Minuten-Zeit ist auch das ganze Album mit satten 50 Minuten Spielzeit. Ich wüsste also kaum einen Grund, weshalb ich diese Scheibe nicht von Herzen empfehlen sollte. Natürlich haben 50 Minuten auch ihre Längen (besonders im CARCASS Song, der auch im Original hätte 2-3 Minuten kürzer sein können), aber "Purity..." ist ein ansteckendes frisches Album, das verdammten Spass macht und nicht selten doppelt so verdammt böse klingt. Nochmal zum mitschreiben... schmeisst das alte Death/Black und Thrash-Feeling in den Mixer, feuert zu gleichen Teilen modernen Schweden Melo-Death/Thrash und Black-Metal dazu und schmeckt mit einem Arschtritt Rockigkeit und Experimentierfreude ab. Obendrauf ein räudig-heiserer Krächzer, der wie Tom Warrior aus Schweden röhrt und fertig ist eine Scheibe, die ich mir mit Sicherheit noch das eine oder andere Mal mit einem zufriedenen Lächeln anhören werde. Oh Scheisse und ein dickes "Danke!" nach England für dieses unglaublich fette Rock-Teil bei "Spiritual Void"... den Sample und Loop ich mir!
Karim
 
DAMAGED - Purified in Pain  
 
CD - VÖ 2001  
Death/Grind - Australien -  Rotten Rec.    
 
Ich habe gebettelt, ich habe gefleht, ich bin in die Kirche gegangen und habe zu Gott gesprochen - "Gott, oh du heiliger Hecht im Himmel ... bring mir geschwind das neue DAMAGED-Album, damit mein Adrenalin-Pegel wieder in angemessene Höhen steigt!" ... und was tat Gott?? Ja, er brachte es, das neue DAMAGED-Album ... aber warum nur, oh Gott, warum ist "Purified in Pain" nicht mal ansatzweise so brutal, gemein, ätzend und alleszerfetzend wie "Token Remedies Research"?? Wo um deines Namens Willen, sind die perversen Schrei/Keif/Grunz-Vocals von James, gegen den selbst Kevin Sharpe (ihr erinnert euch? BRUTAL TRUTH, dingelingeling??), der auf dem neuen DAMAGED-Album den Gesang eingebrüllt hat, wie ein Poser klingt. Ein weiser Mann sprach einmal "Erwarte nichts, so sollst du nicht enttäuscht werden" ... vielleicht hat er recht, denn wer so wie ich lieber zu "Token Remedies Research" die Bude zu Klump gehauen hat als mit Dolly Buster eine Orgie zu feiern, der wird verstehen was ich erwartet habe. Bei distanzierter Betrachtung blasten DAMAGED aber immer noch einen Großteil der anderen Bands um, dafür sorgt schon allein Matts irrsinniges Drumming. Insgesamt ist die Musik aber etwas straighter und vom Riffing hardcoriger geworden. Ihr hört es ja selbst, wenn ihr Track 17 "Head Trauma" von unserer Compilation anhört. Wenn euch das reicht, dann ran an "Purified in Pain" und wer "Token Remedies Research" nicht kennt ist ein Poser.
Karim
 
DAMAGED - Token Remedies Research  
 
CD - VÖ 1999  
Death/Grind - Australien -  Rotten Rec.    
 
“The best grindcore or hatecore ot whatever-the-fuck-core...”, so urteilte ein australisches Magazin über die Landsmänner von DAMAGED. Und irgendwie haben sie recht, denn nachdem ich mir “Token Remedies Research” diverse Male mit offenem Mund angehört habe muß ich dem Schreiberling recht geben. Die 4 von “Down Under” sind so sick, daß ich es mit der Angst zu tun bekomme. Hatecore trifft die Sache voll auf den Punkt, denn die Musik ist so hektisch und krass, daß man beim hören von Songs wie dem Titelsong am liebsten was zu klump hauen würde. Was den potentiellen Hörer hier erwartet ist eine Mischung aus Hardcore, Blastbeats, mörderkrummen Takten und hektischen Rhytmuswechsel und einem Sänger, der wie die Haß-Version von Rob Zombie klingt. Ebenso wie ihre Labelkollegen von ACID BATH sind DAMAGED unbeschreiblich und stechen aus der gesichtslosen Masse der pseudo-extrem Bands heraus. Wer sich PANTERA komplett mit Speed vollgepumpt und mit kranken Grind-Einflüssen vorstellen kann und bei diesem Gedanken ein psychopathisches Lächeln auf das Gesicht gezaubert bekommt wird hier wohl zugreifen müssen. Ich gehe jetzt das Rathaus sprengen ...
Karim
 
DAMMACIDE - Link  
 
CD - VÖ 2001  
Death-Metal - Italien - Negatron Rec.    
 
Huh, keine Ahnung was hinter dieser Band steckt, habe keinen Waschzettel bekommen, den Namen vorher noch nie gehört, geschweige denn die Plattenfirma. Nun denn, musikalisch ist die Band noch schwieriger einzustufen, ich würde mal grob technischer Thrashmetal mit Einflüssen von schwedischem Melodic Metal mit heiserem Gesang sagen. Ab und an erinnern mich die Jungs auch noch an die genialen Anacrusis zu deren "Reason" Zeiten, da Dammacide teilweise ebenso schräg an die Songs herangehen, wie die Amerikaner. Zudem wollen die Jungs auch beweisen, das sie ihre Instrumente beherrschen und frickeln bei Songs wie L.O.V.E. auch ordentlich ab, sei es nun bei einem Akkustikpart oder schnelleren Parts und erinnern dabei sogar ein wenig an Dream Theater. Der Sänger versucht dabei auch klar zu singen was ihm auch ganz gut gelingt, jedoch bringt mich das um den Verstand, wenn ich jetzt ungefähr beschreiben soll, wie die Band klingt, denn es ist schier unmöglich. Ich denke mal, das o.g. Variation schon ganz gut hinkommt, wer es selber herausfinden möchte, kann sich ja mal an folgende Adresse wenden negatron@tin.it oder sollte sich folgende Homepage anschauen: www.negatronrecords.com. Dort erfahrt ihr alles wo und wie ihr diese CD bekommt. .
Ingo
 
 
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