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Angezeigte Kategorie: "B" - Anzahl Reviews: 156
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 B.G.T. - The Inner Death  
 
CD - VÖ 2005  
Death-Metal - Deutschland - Eigenveröffentlichung    
 
Von sich reden machten die Neumünsteraner B.G.T. 2005 vor allem durch ihre Teilnahme am mittlerweile bekannten „Wacken Metal Battle“. Die Band gewann den Schleswig-Holsteinischen Vorentscheid und gelangte schließlich in das Halbfinale in Wacken. Dort war dann allerdings Schluß. Knapp vorbei ist eben immer noch daneben. Nichtsdestotrotz ließen sich B.G.T. nicht entmutigen, denn die positiven Reaktionen hatten gezeigt, daß B.G.T. auf dem richtigen Weg sind. Der wurde dann auch weiter beschritten und führte ins Studio, wo nach etlichen Jahren die erste Full-Lenght-CD aufgenommen wurde. Schon 1998 gab’s nämlich eine Veröffentlichung mit dem Titel „Of Noise and Flesh“. Obwohl der Rezensent damals auch diesen „Lärm- und Fleischbrocken“ begutachtete, blieb bis auf den „Menschenauflauf“ nichts weiter hängen. B.G.T. kämpften sich durch einige Besetzungswechsel, überraschten dann aber durch zünftige Auftritte, bei denen den Awesenden ordentlich der Marsch geblasen wurde. Mit „The Inner Death“ verhält es sich nicht anders. Die Band scheint gewachsen und läßt die erworbene Reife (und Ruhe) in die neuen Songs einfließen. Fett und tief tönen die Gitarren, das Schlagzeug treibt doppelbassig alle(s) vor sich her und der Sänger gröhlt und growlt wie in guten, alten (Death Metal-) Zeiten. Als musikalischer Einfluß müssen Obituary genannt werden; Six Feet Under, Deicide oder Dismember lassen auch ab und an grüßen. B.G.T. entfalten eine Midtempowalze, die verdammt gut nach vorne drückt. Besonders live eine absolute Macht. Hat beinah´ was von Bolt Thrower, doch der amerikanische Anteil behält die Oberhand. Stumpf und roh; nicht aber sinnlos wird gebolzt. Straight and brutal! Da wo das herkommt, gibt´s bestimmt noch mehr davon. Für dieses mal muß man B.G.T. bescheinigen, eine wirklich ordentliche Leistung mit „The Inner Death“ vollbracht zu haben. „The Inner Death“ macht Spaß und Tod is` da rein gar nix!
Torsten
 
 BA'AL - Confusion of Tongues  
 
CD - VÖ 2008  
Metalcore - Deutschland -  Maintain Rec.    
 
Irgendwie habe ich das Gefühl, als gehe es dem melodischen Death/Thrash gerade bestens. Hab das zwar jetzt nicht so genau nachgeprüft, aber BA’AL wären auf jeden Fall ein Beweis für diesen Trend. Das Debüt von 2004 (The Lillith Complex) ging an mir vorbei, obwohl es damals wohl schon gut eingeschlagen sein soll. Confusion of Tongues ist jedenfalls ein blitzsauberes Album, das jedem Fan von eingängiger Melodie, der nicht auf Geschwindigkeit und Härte verzichten will, gefallen wird. In meiner bescheidenen Bude macht’s auf jeden Fall gut Rabatz. Die Thüringer, die sich für die beste ostdeutsche Metaltruppe halten (Man muss sich ja hohe Ziele setzen.), ballern in den 39 Minuten eine Salve nach der andere ab. Da wird nicht mal langsam gemacht oder ein instrumentelles Zwischenstück eingebaut – nur bei ‚Madness of the King’ wird anfangs kurz die Akustikgitarre zur Hand genommen um dann wieder die Dampfwalze anrollen zu lassen. Schlag auf Schlag halt – wie’s sich für ein Album dieser Kategorie (und dieses Kalibers!) gehört. Eckpfeiler sind der Sound von AMON AMARTH, THE HAUNTED und SLAYER (Okay, welche Band mit Thrash-Elementen hört sich nicht manchmal an wie Kerry King & Co.?). Fantastische Riffs finden sich somit in Liedern wie dem schon erwähnten ‚Madness of the King’, ‚Endeavor Bafflegab’ (das mit einem großartigem Endlossolo aufwartet) und ‚The Throne of Nimrod’. Eigentlich ist an Confusion of Tongues nichts auszusetzen. Schön touren, auf ein größeres Label kommen und der Weg nach oben könnte anstehen! Das Intro und Outro ist obendrein auch noch gelungen: Fernsehmoderatoren, die sich über Blackwater (die modernen Söldner!) auslassen. An den Lyrics könnte noch etwas gefeilt werden. So handelt ‚Pink Tank Fantasies’ z.B. über E.T., der von irgendwo uns lieben Menschen zuguckt, wie wir voll auf Panzer, die zu riesigen Schwänzen mutieren, abgehen. Dann aber treffen sie vielleicht auch den Nagel auf den Kopf, wenn sie singen „This odd species, even too fat to fuck themselves” … Na ja, Texte sind ja meist nie das Beste im Metal. Solange man sich auf’s Rocken konzentriert, ist ja alles fein. Und das sind BA’Al auch.
Henrik
 
 BA'AL - The lilith complex  
 
CD - VÖ 2004  
Metalcore - Deutschland -  Circulation Rec.    
 
BA'AL ist kein Hundefutter, daß des Menschen besten Freund in einen praktischen gehorsamen Pantoffelbring-Sklaven mit glänzendem Fell verwandelt, sondern eine weiter Metalcore Kapelle aus deutschen Landen, bzw. eigentlich CoreMetal. Mikrophon-Misshandler Stephan liefert nämlich sehr hardcorigen Shout/Schrei-Gesang, der mich etwas an eine hardcorigere und etwas tiefere Version von DEW SCENTEDs Leif erinnert und die Musik zusammen mit der Mid-Tempo und Groove-lastigkeit ziemlich in die Hardcore-Ecke schiebt. Zwar teile ich den Vergleich mit SEPULTURAs "Arise" im Bandinfo in keinster Weise, da BA'AL nie so richtig Tempo machen, aber eine gewisse Thrashigkeit haben sie schon im Sound und so einige Grooves erinnern sicher etwas an neuere SEPULTURA-Sachen. Wie viele Metalcore-Kapellen haben auch BA'AL einen Einfluss aus der schwedischen Death-Metal Ecke abbekommen. Die Melodien halten sich hier aber in Grenzen... vielmehr legt man auf "The Lilith Complex" den Schwerpunkt auf treibende, moshige und auch etwas schleppende Grooves. Up-Tempo kommt so gut wie garnicht vor und dadurch wirkt das ganze sehr schnell Einförmig. Dazu tragen sowohl die musikalische Wanderung auf der groovig-moshigen Schiene und vor allem auch der Gesang stark beit. "The Lilith complex" ist keine üble Scheibe, sie groovt schön fett und der Sound drückt auch ordentlich. Neben mehr Abwechslung fehlt der Mucke für meinen Geschmack auch noch etwas, um richtig rund zu klingen. Wer aber auf treibenden Metalcore steht und keinen Bock auf zu viel Melodie und Schnickschnack hat, kann der Kapelle ruhig mal Van Gogh-mässig sein Ohr leihen.
Karim
 
BABYLON WHORES - King Fear  
 
CD - VÖ 2001  
Gothic-Metal - Schweden -  Necropolis Rec.    
 
Schickes Coverartwork. Da kriegt man Appetit auf´s reinhören. Klingt die Mucke so, wie´s Cover aussieht " So´n bißchen Siebziger- mäßig" Jau, dat läßt sich bestätigen. Am meisten fällt da wohl die Querflöte auf/aus?m Rahmen. Wirkt so schön morbide. Passend zum Finnen- Death- Rock also ("King Fear: Song For The Damned"). So manches Mal wirkt´s ganz schön schräg - da ist man fast schon vorm weiterskippen ("Errata Stigmata"). Glücklicherweise gewinnt aber immer die Vernunft die Oberhand. Sonst würden einem wohl solche Perlen wie"Skeleton Farm"(cooler Groove) oder "Fey"(kommt´n bißchen HIM- mäßig) entgehen. Trotz dieser Death-Rock/Metal - Schublade ein abwechslungsreiches Album. Viele verschiedene Facetten ergeben ein stimmungsvolles Bild. So wie bei diesen Kaleidoskopen aus den Siebzigern eben. Womit wir wieder beim Anfang wären, der hier auch das Ende darstellt. Aber hoffentlich nicht das Ende der babylonischen Huren. Bin zwar für den Moment befriedigt, aber die Sehnsucht nach mehr lässt bestimmt nicht lange auf sich warten...
Torsten
 
 BACKYARD BURIAL - Hedonistic Cravings  
 
MCD - VÖ 2005  
Death/Grind - Neuseeland - Eigenveröffentlichung    
 
Eine coole Eigenpressung werfen uns hier die Neuseeländer BACKYARD BURIAL vor den mit Geifer vollgesabberten Latz. „Hedonistic Carvings“ nennt sich das Teil und bretzelt acht satte, low tuned Death/Grind Stücke in etwas mehr als 18 Minuten runter. Die Kiwis, die den Underground in ihrer Heimat bereits seit 1998 unsicher machen, konnten u.a. bereits als Support für PUNGENT STENCH und DEEDS OF FLESH agieren. Somit dürfte klar sein, dass die Truppe über einen gewissen Status verfügt und eine echte Größe im Underground Down Under ist. Die Death/Grind Häppchen sind alle recht druckvoll produziert und sollten eigentlich jeden Sicko zusagen. Geboten wird die übliche kunterbunte Mischung aus fetten Midtempo Grooves, einigen Highspeed Eruptionen und hier und da recht abgefahrenen, verdrehten Riffs, welche aber recht gut kommen. Blaps Warmonger’s (trägt im übrigen ne Fleischerschürze, KULT......die anderen Band Fotos sind auch Klasse) Gruft Gesänge sind auch aller Ehren wert. Im Moment sind die fünf Recken bereits am werkeln einer neuen EP die „Samurai Surgery“ als Titel tragen soll. Somit dürften Freunde von gepflegten Goregrind Songs wie „Cactus Coffin“, „Ice In Your Veins“ oder „You show Me Yours“ sicherlich mit Begeisterung aufnehmen zumal die eitrige Mixtur die Bandbreite von langsameren MORTICIAN (ohne Drum Computer) über HAEMORRHAGE und einer ordentlichen Kelle old schooligen, brutalen Death Metals reicht. Thumbs up!
Michael
 
 BACKYARD BURIAL - Repeat Offender  
 
CD-R - VÖ 2002  
Death/Grind - Neuseeland - Eigenveröffentlichung    
 
Die Kiwis von BACKYARD BURIAL haben wir bereits mit ihrem aktuellen Output „Hedonistic Cravings“ vorgestellt. „Repeat Offender“ ist der Vorgänger und wurde vor ca. drei Jahren von den verrückten Neuseeländern eingehämmert. Und wiederum können mich die Masters Of Lower Hutt Grind Scum überzeugen. Es ist einfach nur geil den neun Tracks auf dem Album zu frönen und sich die Rübe dazu abzuschädeln. Die Songs hauen voll ins Mark und begeistern durch die einfache Rezeptur aus brachialen Death Metal und bestialischen, down tuned Grindcore. Wie auch beim aktuellen Album bekommt man die gesamte Tempo Palette serviert, somit ist von geilen, eher schleppenden und tiefergelegten Death/Grind bis hin zu hysterischen Wutausbrüchen alles auf der Speisekarte vertreten (obwohl meist im mittleren Geschwindigkeitsbereich agiert wird). Nach einem Intro rotzt man noch etwas unspektakulär den kurzen Grinder „First She Raped Him Then She Killed Him“ runter. „Spunking Batter Chunk“ ist ebenfalls unter der Minutengrenze angesiedelt, bietet aber guten Stoff durch schnelles Gemetzel und Killer Groove. „The Bone Collector“ hat am Anfang einen leichten Hardcore Touch und wird kernig im flotteren Midtempo runtergeschrubbt. Es wird noch ein kleines technisches Intermezzo eingestreut und eine paar Celtic Frost artige, schwere Riffs gibt s auch die Lauscher. „Masturbation Over Catholic Bitch“ & „Religion & Politics“ sind wieder so richtige BACKYARD BURIAL Hämmer und werden im typischen Sound mit fetten Groove geholzt, wodurch man richtig schön die Matte kreisen kann (falls noch was auf der Birne vorhanden ist). Der Sound ist für eine Eigenpressung recht gut und schlägt amtlich ins Gebälk. Der tiefe Gesang von unseren Freund Blaps Warmonger ist auch wieder göttlich. Richtig schöne tiefe, brutale Vocals ohne in irgendwelche Gulli - Gefilde oder Froschleich Regionen abzudriften. Prima Teil und auch hier wieder Daumen hoch!
Michael
 
 BALATONIZER - Occlused in Ottusity  
 
CD - VÖ 2004  
Death/Grind - Italien -  This Dark Reign Rec.  
 
Meine Fresse, diese drei italienischen Gesellen haben aber echt eine ganz schön Wut im Bauch. Da hat bestimmt Mama Pasta ihnen die guten hausgemachten Spaghetti mit Aldi-Pommes ersetzt. Ich denke, ich bin nicht der einzige, der den Namen BALATONIZER noch nie gehört hat, aber was die Jungs hier auf "Occlused in Ottusity" über 26 Minuten in 32 Songs abfeuern ist sowas von aggressiv in die Fresse, daß mir als einziger Vergleich immer nur AGORAPHOBIC NOSEBLEED einfallen. BALATONIZER arbeiten wie die Amis mit Drumcomputer, der auch teilweise absurd schnell programmiert wird und haben eine unglaublich grindige Grund-Agressivität im Sound. Allerdings sind BALATONIZER deutlich Death-Metal lastiger und auch geradliniger und weniger freaky als ANb. Zwar frickeln auch BALATONIZER stellenweise ziemlich rum, tun das aber nur sehr punktuell und überschaubar und lassen auch gern wieder was ganz gerades folgen. Die Songs sind zwar alle kurz und kompromisslos, aber die Scheibe klingt doch recht variabel und liefert neben dem dominierenden Geprügel auch viele Grooves, rhytmische und etwas verspieltere Passagen. Der Sänger hat eine richtig schön tiefe Death-Metal Stimme mit ordentlich Druck dahinter, die auch Freunden neuerer U.S. Bands zusagen sollte und wechselt sich mit schön grindigem Geschrei ab. Zu "Occlused in Ottusity" gibts nicht so viel zu sagen, außer daß die Scheibe für jeden Freund von schweinisch aggressiven Sounds absolut Pflicht ist. Wer also die ungestüme Drumcomputer Mißhandlung a la AGORAPHOBIC NOSEBLEED oder FUCK I'M DEAD auf Death-Metal umgemünzt haben und nicht so einen stumpfen Schrott wie RETCH oder MORTICIAN dabei rausbekommen will, der hat mit BALATONIZER seine Lehrmeister gefunden. Sehr cool auch das Comic-Artwork der CD, das im CD-Booklet mit einem kleinen Comic weitergeführt wird, in dem die drei Bandmitglieder als amoklaufende Superhelden dargestellt werden. Lecker feini Happi-Grind. Da klebt der Brägen nach dem Hören schon mal an der Wand.
Karim
 
 BALFLARE - Tempest  
 
CD - VÖ 2006  
Heavy Metal - Japan -  Soundholic    
 
Das erste Album „Thousands Of Winters Of Flames“ der symphonischen Speed Metaller von BALFLARE ist mir leider nicht bekannt und ihr Beitrag auf dem Samurai Metal Vol. 1 Sampler war nicht gerade als spektakulär zu bezeichnen. Umso überraschender ist für mich die Tatsache, dass sich das Quintett aus dem Großraum Tokios auf ihrem neusten Output „Tempest“ recht fett präsentiert. Die Truppe lebt von der überragenden Gitarrenarbeit von Syuta Hashimoto und seinem Kollegen an der Rhythmus Klampfe Reo Yabumoto. Die beiden zeihen alle Register ihres Könnens, welches als ziemlich immens zu bezeichnen ist. Ordentliche, knackige Riffs mit halsbrecherischen Solis sind nicht selten und die Spielgeschwindigkeit ist meistens recht hoch. Einflüsse aus der Klassik kommen hier sicherlich mit zum Tragen. Dem Songmaterial drückt ohne jeden Zweifel auch das allgegenwärtige Keyboard seinen Stempel auf. Der Mann an den Tasten bietet ein breites Spektrum und verleiht den Songs wahrlich einen hymnischen, ja teils episch orchestralen Charakter. Die Rhythmustruppe rahmt die elf Stücke in ein solides Fundament und Sangesbarde Eijin passt mit seinem klaren, halbhohen Gesang ebenfalls prächtig zur Musik der Japaner. Die Soundqualität hält locker internationale Standards und an der Präsentation gibt es wie üblich bei Produkten aus Fernost nichts zu bemängeln. Freunde des symphonischen Speed/Power Metals sollten durchaus einmal in Tracks wie die flotten Uptempo Nummern „Awakening“, „End This Misery“, „Burning Wild“, dem hymnischen „Black Raven“ oder dem getragenen Rocker „Reaching For The Sky“ reinhören. Die Scheibe könnte sich durchaus als kleines Juwel entpuppen.........
Michael
 
BARATHRUM - Okkult  
 
CD - VÖ 2001  
Black-Metal - Schweden -  Spikefarm Rec.    
 
Oh Hilfe, BARATHRUM sind mir irgendwie in Verbindung mit dem Scheißhaufen von BEHERIT in Erinnerung, die für mich persönlich als eine der beschissensten Bands der Geschichte eingehen. Zudem kotzte mich auch schon das dusselige Cover von "Okkult" an, das irgend ne nackte und schwangere Black Metal Olle mit harten Nippeln zeigt. Somit war die Erwartung von "Okkult" auch recht niedrig und ich schloß tapfer die Augen, bevor die ersten Klänge von "The Darkness has landed" aus den Speakern schallten. Und ich muß sagen, dass ich positiv überrascht war, denn es hatte tatsächlich etwas mit Musik zu tun. Sehr riffbetonter Black Metal, der im berühmten Tico Tico Studio schön glatt poliert wurde und mit ein paar Keyboardteppichen auch sogar noch ein wenig spacig klingt. Gar nicht mal so schlecht könnte man meinen, jedoch haben BARATHRUM absolut nichts besonderes geschaffen, man kennt alles bis auf´s Detail, die Überraschungsmomente bleiben aus und spätestens nach dem dritten Hördurchgang kennt man "Okkult" in und auswendig. Dafür das dieses Album bereits das sechste der Band ist, ist es sicherlich zu wenig um etwas mehr zu reißen als nur den Ruf als "Kultband" zu besitzen. Kult sieht für mich etwas anders aus und deshalb kümmert mich BARATHRUM und ihr Album "Okkult" auch weiterhin recht wenig und ich bin mir sicher das es den meisten von Euch ebenso gehen wird. Amen!
Ingo
 
 BARBARIAN - Heavy Metal Resurreccion  
 
CD - VÖ 2007  
Power Metal - Spanien - Eigenveröffentlichung    
 
Bereits mit ihrer vorzüglichen „Seguimos Avanzando“ Scheibe hinterließen die Spanier eine kräftige Duftmarke. Ungewöhnlich war die Tatsache, dass es sich beim Debüt um einen Live Mitschnitt handelte. Somit stellt die zweite Platte „Heavy Metal Resurreccion“ das erste Studioalbum der in klassischer Trio Besetzung agierenden Truppe dar. Die Frage, ob die drei gestandenen Musiker auch ihre Live Power mit in die vier Wände nehmen konnten, kann deutlich mit „Ja“ beantwortet werden. Gleich der Opener „Mensajero Hostil“ entpuppt sich als Straßenfeger erster Güte und prescht in bester EXCITER/PRIEST Manier aus den Boxen. Mit genug Power ist auch der Rest des Albums gesegnet. Dennoch kommt auch die Abwechslung keines Falls zu kurz und bei den acht, allesamt meist recht langen Stücken, wird das Tempo wie auch das Riffing recht variabel gestaltet. Die Musiker, allen voran Axeman Pep Casas, können sich bei den ausgiebigen instrumentalen Passagen ebenfalls nach aller Herzenslust austoben, was die vorzüglichen Solis dann auch immer wieder belegen. Zudem werden immer wieder kleine Feinheiten eingestreut wie etwa bei „Los Elegidos“, bei der geschickt Akustikgitarren im Refrainbereich eingebaut werden oder etwa die subtilen Basslinien bei dem zwölfminütigen Monsterepus und Titeltrack „Heavy Metal Resurreccion“. Die Soundqualität dieser edlen Metallegierung kann sich auch sehen bzw. hören lassen und wurde von den Musikern selbst in Szene gesetzt. Wer schon den Erstling gut fand, der dürfte auch von der neuen Disk nicht enttäuscht werden. Anhängern spanisch gesungenen Metals sei das Teil ebenso ans Herz gelegt wie auch qualitätsbewussten Metal Warriors. Viva BARBARIAN!
Michael
 
 
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